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Usability oder die Gebrauchstauglichkeit betriebswirtschaftlicher Software ist bereits heute ein wesentliches Kriterium für die Auswahl von Softwarelösungen zur Steuerung der Produktion. 

Doch die Produktionsbedingungen und damit auch die Einsatzbedingungen für die genutzte Software werden sich mit der fortschreitenden Definition und Umsetzung der Konzepte im Zusammenhang mit dem Zukunftsprojekt „Industrie 4.0“ massiv ändern. Die angestrebte Flexibilität der Produktionssysteme in der Fabrik der Zukunft wird auch auf die Nutzungskonzepte der verwendeten Software ausstrahlen. Neue und mobile Devices ziehen in den Shopfloor ein, und es werden andere Möglichkeiten der Interaktion mit der Software selbst, aber auch mit den beteiligten Menschen und genutzten Maschinen möglich. Diese und weitere Aspekte zwingen die Anwender und die Hersteller, das Konstrukt „User Interface“ neu zu denken.

So ist z.B. die Individualisierbarkeit und Personalisierung der Interaktionsschnittstelle eine wichtige Komponente. Es muss zukünftig noch einfacher sein, aufgabenorientierte User Interfaces zu gestalten. Der vermeintliche Widerspruch zwischen Individualität (Anwenderbezug) und Uniformität (Standard) muss aufgelöst werden. Software-Lösungen sind als Assistenzsystem und Tutor der Anwender zu verstehen. Daraus lassen sich weitere Anforderungen an die Benutzerschnittstelle ableiten. Interaktive Visualisierungen unterstützen beispielsweise bei der Erfassung des Zustandes des Produktionssystems. In Verbindung mit standortbezogenen Diensten (LBS) kann die Informationsbereitstellung zielgerichtet und auf den aktuellen Standort bezogen erfolgen. 

Diese und weitere Gesichtspunkte werden zukünftige Entwicklungen im Kontext betriebswirtschaftlicher Softwarelösungen nachhaltig beeinflussen. Die von Anwendern gewünschte Funktionsvielfalt muss hinter einer massiv gesteigerten Usability "versteckt“ werden. Anwenderzentrierten Entwicklungskonzepten wird die Zukunft gehören. 

Karl M. Tröger, Product Manager, PSIPENTA Software Systems GmbH

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