Quantencomputing auf Diamantbasis
Die einzigartige Quantencomputer-Infrastruktur des Fraunhofer IAF umfasst seit Juni 2025 auch den neuesten Quantenbeschleuniger des deutsch-australischen Herstellers Quantum Brilliance.
Platz 5 auf internationaler „Green 500“-Rangliste
Noch vor dem offiziellen Start sorgt der neue Supercomputer „Otus“ der Universität Paderborn für Furore: Platz 5 auf der internationalen „Green 500“-Liste. Mit enormer Rechenleistung und vorbildlicher Energieeffizienz setzt das System neue Maßstäbe.
"Quantum Machine Learning"
Forscher aus Wien zeigen: Selbst kompakte Quantencomputer können klassische Algorithmen der Künstlichen Intelligenz bei bestimmten Aufgaben übertreffen. In einem Experiment mit photonischem Prozessor erzielten sie verblüffend präzise Ergebnisse – ein möglicher Wendepunkt für maschinelles Lernen.
Vom Labor auf die Straße
Die Telekom und das US-Startup Qunnect haben einen Meilenstein erreicht: Sie konnten erstmals über ein kommerzielles Glasfasernetz verschränkte Photonen über eine Distanz von 30 Kilometern stabil und präzise übertragen – und das 17 Tage lang mit 99 Prozent Genauigkeit. Dieser Erfolg könnte der Türöffner für das Quanteninternet im Realbetrieb
Cybersicherheit im Post-Quantum-Zeitalter
Was bislang wie Science-Fiction klang, rückt rasant näher: Quantencomputer stehen kurz davor, unser Verständnis von Rechenleistung grundlegend zu verändern – und mit ihm die Cybersicherheit. Denn obwohl aktuelle Verschlüsselungen wie AES-256 oder RSA-2048 noch als sicher gelten, könnten sie schon bald von Quantenrechnern mühelos geknackt werden.
PQC für die Industrie 4.0
Das Quantenzeitalter rückt immer näher und stellt Unternehmen der Industrie 4.0 vor enorme Herausforderungen. Muss doch die Kryptographie sämtlicher Maschinenidentitäten auf quantenresistente Algorithmen umgestellt werden. Helfen kann hier der Einsatz einer automatischen PKI- und CLM-Lösung.
Quanten-Infrastruktur
Das Fraunhofer IPMS hat seine Testkapazitäten für Quantensysteme erweitert. Zwei neue Kryostate der Firmen Bluefors und Kiutra ermöglichen seit März Messungen bei extrem niedrigen Temperaturen für stabilere Qubits.
Quantencomputing
Teams aus 13 Ländern lösten praktische Anwendungsfälle auf einem der weltweit größten 40-Qubit-Simulatoren. Die TU Delft sicherte sich mit industrieller Schichtplanung den ersten Platz beim Wettbewerb, der am 28. März in Tokio entschieden wurde.
Der nächste Quantensprung
Spätestens seit der Vorstellung des neuen, stabilen Majorana-Chips von Microsoft ist klar: Quantencomputer könnten schneller als erwartet Fortschritte machen und innerhalb der nächsten fünf Jahre für bestimmte Aufgaben eine überlegene Alternative zum klassischen Computing darstellen. Für Unternehmen gilt es, eigene Anwendungsfälle zu identifizieren und mit der Technologie zu experimentieren.
Finck Stiftung gGmbH
Briesen (Mark)
Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR)
Berlin
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