Europäischer Datenschutztag 2024: Mitarbeiter sind der Schlüssel

Europäischer Datenschutztag 2024: Mitarbeiter sind der Schlüssel
Bild via Canva Pro

Zoho: Verbraucher-Datenschutz fängt bei Unternehmen an

Sridhar Iyengar, Zoho
Sridhar Iyengar, Zoho

»Der Datenschutztag rückt die zentralen Themen unserer Zeit, die digitale Privatsphäre und die Sicherheit sensibler Informationen, ins Rampenlicht«, sagt Sridhar Iyengar, Geschäftsführer von Zoho Europe. »Verbraucherinnen und Verbraucher spielen dabei eine wichtige Rolle, aber die Verantwortung für einen gesetzeskonformen Umgang mit Daten liegt vor allem auf den Schultern von Unternehmen, die sie erheben und verarbeiten. Das betrifft neben den gesetzlichen Vorschriften auch den ethisch korrekten Einsatz der sensiblen Informationen sowie Aufklärungsarbeit über die verwendete Methodik. Und hier gibt es noch viel zu tun, das zeigt eine Studie von Zoho: Nicht einmal die Hälfte – 46 Prozent – der 300 deutschen befragten IT-Entscheider gab an, alle Datenschutz-Vorschriften und -Richtlinien einzuhalten, nur zwei Drittel schätzt die eigenen Bestimmungen als einfach verständlich und transparent ein. Zahlen, die uns mahnen sollten. Das Thema Datenschutz muss auch von Unternehmensseite her ernsthaft und strukturiert angegangen werden, um das Vertrauen der Kunden zu stärken. Dabei gibt es mehr zu beachten als simple Einwilligungsanfragen.

Da ist zum einen die Transparenz darüber, wo, wann und wofür welche Daten erhoben wurden – die Zeiten, in denen Unternehmen möglichst viele Informationen speicherten, sind endgültig vorbei. Relevanz und Nutzen sind hier die Zauberwörter. Schon lange kein Nice-to-have sondern notwendige Voraussetzung für den richtigen Umgang mit sensiblen Daten sind dabei Schulungen der Mitarbeiter, die Aufklärungsarbeit leisten, die Rechtslage verdeutlichen und sensibilisieren. Da Datenschutz einen ganzheitlichen Ansatz erfordert, sind aber auch Aspekte wie die Auswahl DSGVO-konformer Partner und eines verantwortungsvoll agierenden Ökosystems von Bedeutung. Der Schutz sensibler Daten endet nicht an der eigenen Unternehmenstür, sondern ist eine 360-Grad-Aufgabe.

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Wer Daten erhebt, speichert und verarbeitet, trägt eine große Verantwortung. Dessen müssen sich die Unternehmen noch viel stärker bewusst werden. Der Europäische Datenschutztag ist daher auch eine eindringliche Mahnung, das Thema nicht als notwendiges Übel, sondern als elementaren Pfeiler jeder Unternehmensstrategie zu begreifen. Auch deshalb, weil neue Technologien wie Künstliche Intelligenz völlig neue Herausforderungen mit sich bringen – die Zeit zum Handeln hat längst begonnen.«

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Karl Fröhlich, speicherguide.de
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Fröhlich

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