Vollständiges 5G-Netz

Telekom nimmt 81 neue Mobilfunkstandorte in Betrieb

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Bildquelle: nitpicker / Shutterstock.com

Die Deutsche Telekom hat den Ausbau ihres Mobilfunknetzes im April erneut deutlich vorangetrieben. Nach Angaben des Unternehmens gingen bundesweit 81 neue Mobilfunkstandorte ans Netz, zusätzlich wurden an 548 bestehenden Standorten Kapazitäten erweitert.

Ziel ist es, das eigene sogenannte Ultra-Kapazitätsnetz weiter auszubauen und die Versorgung mit 5G langfristig leistungsfähiger zu machen.

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Vor allem Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Bayern profitierten zuletzt von neuen Standorten. Gleichzeitig erreicht das 5G-Netz der Telekom inzwischen rund 99 Prozent der Haushalte in Deutschland. Die LTE-Abdeckung liegt nach Unternehmensangaben nahezu flächendeckend bei 100 Prozent.

Telekom stellt Frequenzen vollständig auf 5G um

Ein wichtiger technischer Schritt betrifft das 2.100-Megahertz-Frequenzband. Die Telekom hat dort die bisher genutzte Dynamic-Spectrum-Sharing-Technologie abgeschaltet. Dieses Verfahren ermöglichte bislang die parallele Nutzung von LTE und 5G innerhalb derselben Frequenzen.

Künftig wird das gesamte Frequenzspektrum in diesem Bereich ausschließlich für 5G eingesetzt. Dadurch soll die verfügbare Netzkapazität steigen und die Stabilität des Mobilfunknetzes verbessert werden.

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Alexander Jenbar, CTO der Telekom Deutschland, erklärt dazu: „DSS hat uns geholfen, 5G schnell in die Fläche zu bringen. Jetzt, wo 5G für unsere Kundinnen und Kunden zum Standard geworden ist, nutzen wir das 2.100-MHz-Spektrum vollständig für 5G.“

Hybrid-Anschlüsse profitieren vom Netzausbau

Auch Nutzer von Hybrid-Festnetzanschlüssen sollen vom weiteren Ausbau profitieren. Die MagentaZuhause-Hybrid-Technologie kombiniert klassische Festnetzleitungen mit Mobilfunkkapazitäten. Dadurch können höhere Geschwindigkeiten erreicht werden, insbesondere in Regionen ohne leistungsfähige Glasfaseranschlüsse.

Nach Angaben der Telekom sind mit MagentaZuhause Hybrid XXL inzwischen Downloadraten von bis zu 500 MBit/s möglich. Selbst Anschlüsse mit vergleichsweise langsamen DSL-Leitungen könnten durch die zusätzliche Mobilfunknutzung deutlich höhere Geschwindigkeiten erreichen.

Die Telekom verfolgt beim Netzausbau eine langfristige Strategie, um die Gesamtkapazität ihres Mobilfunknetzes deutlich zu erhöhen. Dafür kombiniert das Unternehmen unterschiedliche Frequenzbereiche.

Niedrige Frequenzen wie 700, 800 und 900 MHz sorgen vor allem für Reichweite und stabile Versorgung auch innerhalb von Gebäuden. Ergänzend kommen mittlere Frequenzbereiche wie 1.500, 1.800 und 2.100 MHz zum Einsatz, die höhere Datenraten ermöglichen. An stark belasteten Standorten nutzt die Telekom zusätzlich das 3,6-GHz-Band.

Parallel dazu investiert das Unternehmen in die Glasfaseranbindung der Mobilfunkstandorte. Künftig sollen rund 85 Prozent der Standorte über Anbindungen mit mehr als 10 Gbit/s verfügen.

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Neue Standorte in zahlreichen Städten

Neue Mobilfunkstandorte entstanden im April unter anderem in Berlin, Dortmund, Frankfurt, Hannover, Karlsruhe, Leipzig, München, Oberhausen, Potsdam und Speyer. Auch kleinere Kommunen und ländliche Regionen wurden ausgebaut, um bestehende Versorgungslücken weiter zu schließen.

Mit dem fortlaufenden Ausbau reagiert die Telekom auf den steigenden Datenverkehr im Mobilfunknetz sowie die zunehmende Nutzung datenintensiver Anwendungen im Alltag und in Unternehmen.

Pauline Dornig

Pauline

Dornig

Online-Redakteurin

IT Verlag GmbH

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