Rekordverdächtige Anzahl von Sicherheitslücken in Routern in den letzten Jahren

Router

Die von Atlas VPN vorgelegten Daten zeigen, dass die Sicherheitslücken in Routern in den letzten Jahren auf ein Rekordniveau gestiegen sind.

Sicherheitsmängel bei Routern sind gefährlich, da sie Einzelpersonen und Unternehmensnetzwerke Gefahren im Bereich der Cybersicherheit wie Hacking, Datenschutzverletzungen, Finanzbetrug, Industriespionage und anderen aussetzen können.

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Die Zahlen für die Analyse wurden von Kaspersky aus cve.mitre.org und nvd.nist.gov entnommen. Auch wenn diese Datenquellen eine unterschiedliche Anzahl von Schwachstellen ausweisen, zeigen sie beide einen klaren Aufwärtstrend bei den Sicherheitslücken.

Laut cve.mitre.org fanden Forscher im Jahr 2021 rekordverdächtige 321 Sicherheitslücken, die höchste Zahl seit über einem Jahrzehnt. Der Anstieg begann jedoch bereits ein Jahr zuvor, als die Zahl der Schwachstellen von 130 im Jahr 2019 auf 206 im Jahr 2020 anstieg, was einem Zuwachs von 58 % entspricht.

Andererseits zeigen Daten von nvd.nist.gov, dass 2020 das schlechteste Jahr für Routerschwachstellen war, mit insgesamt 603 Schwachstellen, was einem erheblichen Anstieg von 191 % gegenüber 2019 entspricht.

Das Jahr 2021 war jedoch nicht viel besser, da die Zahl der Sicherheitslücken weiterhin alarmierend hoch war.

Noch wichtiger ist, dass von den 506 Schwachstellen, die im vergangenen Jahr identifiziert wurden, 87 als kritisch eingestuft wurden. Von diesen kritischen Schwachstellen blieben 29,9 % ungepatcht und ohne jegliche Updates von den Anbietern.

Weitere 26 % der kritischen Schwachstellen wurden von den Anbietern nur anerkannt, aber bis zum 8. Juni 2022 nicht behoben.

www.atlasvpn.com

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