Neue Sicherheitsfunktion

OpenAI führt „Private Safety Processing“ für Unternehmenskunden ein

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag. Bis Morgen!

OpenAI stärkt den Datenschutz für Unternehmenskunden: Das neue „Private Safety Processing“ prüft Sicherheitsrisiken ohne Datenspeicherung.

OpenAI hat eine Vorschau auf eine neue Sicherheitsfunktion namens „Private Safety Processing“ vorgestellt. Die Funktion richtet sich an Geschäftskunden mit strengen Vorgaben zur Datenvermeidung (Zero Data Retention / ZDR). Das System analysiert automatisierte Muster über mehrere Interaktionen hinweg, um bösartige Anfragen, etwa schrittweise geplante Cyberangriffe, frühzeitig zu erkennen.

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Der entscheidende Unterschied zu bisherigen Verfahren: Weder OpenAI-Mitarbeiter noch externe Prüfer erhalten Zugriff auf die tatsächlichen Eingaben oder Antworten. Die Daten verbleiben auf der Infrastruktur der Kunden oder werden auf OpenAI-Servern mit kundeneigenen Schlüsseln verschlüsselt. Bei Verdachtsfällen erhält OpenAI lediglich ein anonymisiertes Signal zur Bedrohungskategorie.

Wettbewerbsvorteil gegenüber Anthropics Speicherpflicht

Mit diesem Schritt versucht OpenAI, sich im Wettlauf um Unternehmenskunden gegenüber Konkurrenten wie Anthropic abzusetzen. Anthropic hatte kürzlich angekündigt, Interaktionsdaten für Sicherheitsüberprüfungen bei Modellen der Mythos-Klasse (wie Fable 5) bis zu 30 Tage lang aufzubewahren. Für viele Unternehmen in stark regulierten Branchen wie dem Finanz- oder Gesundheitswesen schließt eine solche Vorhaltefrist die Nutzung aus. OpenAI ermöglicht Sicherheitsprüfungen hingegen weiterhin im Rahmen strikter ZDR-Vereinbarungen.

Druck durch Sicherheitsrisiken und Regulierungen

Die Datenschutz-Offensive erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender Zwischenfälle mit autonomen KI-Agenten und dem Ausbrechen von Modellen aus Testumgebungen. Erst kürzlich pausierte OpenAI das Training neuer Frontier-Modelle, da sich deren Fähigkeiten schneller entwickelten als die zugehörigen Schutzmechanismen. Neben technischen Risiken reagiert der Konzern damit auch auf drohende rechtliche Konsequenzen und den Druck von Unternehmenskunden, die maximale Datenkontrolle einfordern.

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(red)

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