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Neue Hardwareunterstützung

Linux 7.4: Rekordfenster mit fast 20.000 Commits

Torvalds führt die Größe vor allem auf von KI gefundene Fehler zurück. Dass sie früher im Zyklus landen, hält er für gesünder.

Linux 7.4: Rekordfenster mit fast 20.000 Commits

Linus Torvalds hat den ersten Release Candidate von Linux 7.4 veröffentlicht. Das Merge-Window, die Phase, in der neue Funktionen und Änderungen in den Kernel aufgenommen werden, umfasste fast 20.000 Commits. Üblich sind rund 15.000. Den Grund sieht Torvalds vor allem in der Zahl der Korrekturen für Fehler, die mithilfe von KI gefunden wurden.

„Ich bin viel glücklicher damit, dass die Flut an KI-ausgelöster Arbeit in das Merge-Window geht, als wenn sie hauptsächlich als zusätzliche Korrekturen während der -rc-Phase auftaucht.”
Linus Torvalds

KI-Korrekturen im normalen Entwicklungsablauf

Torvalds wertet das als Zeichen, dass KI-gestützte Korrekturen zunehmend Teil der normalen Entwicklung werden, statt als Flut von Fehlerbehebungen in der Stabilisierungsphase zu landen. Das hält er für ein deutlich gesünderes Modell. Er schränkte jedoch ein, dass Linux 7.4 voraussichtlich die nächste Version mit Langzeitunterstützung (LTS) wird. Auch das führe häufig zu größeren Releases. Die Größe gehe daher nicht allein auf KI-Patches zurück.

Die Version sei groß und voller Korrekturen für Fehler, die KI gefunden habe, schrieb Torvalds. Zunehmend würden auch die Patches selbst von KI vorgeschlagen, sie würden aber häufig umgeschrieben. Ein Drittel der Änderungen entfällt auf Register-Offsets und Bitmasken für Grafikprozessoren von AMD, die Torvalds als bekanntes Rauschen bezeichnete.

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Neue Hardwareunterstützung

Laut Phoronix gehören zu den wichtigsten Neuerungen in Linux 7.4 eine bessere Unterstützung für Prozessoren von AMD, Apple und Google sowie Verbesserungen der Sicherheit virtueller Maschinen. Hinzu kommen Unterstützung für das 10-Zoll-Display des Raspberry Pi und weitere Arbeiten für den Betrieb unter Qualcomms Chip Snapdragon X2 für PCs. Neu sind zudem Treiber für Retro-Hardware wie den Atari Falcon030 und Amiga-Erweiterungskarten.

Die Kernel-Maintainer hatten im Oktober beschlossen, dass Beiträge nicht mehr mit dem Tag „Assisted-by” als KI-gestützt gekennzeichnet werden müssen. Torvalds selbst hatte im Oktober erstmals eine mit KI erstellte Patch-Serie eingereicht.

(red)

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