Seit zehn Jahren erfassen wir mit der State of Hybrid Work, wie sich unsere Arbeitswelt verändert. Gerade in Deutschland sehen wir, dass hybrides Arbeiten inzwischen einen hohen Reifegrad erreicht hat.
Die Diskussion entwickelt sich deshalb weiter: Für viele Beschäftigte geht es heute weniger darum, von wo sie arbeiten können, und stärker darum, wann sie arbeiten.
Damit verändert sich auch unser Verständnis von Flexibilität. Viele Menschen möchten stärker mitentscheiden, wie sie ihre Zeit einteilen und Arbeit in ihren Alltag integrieren. Der Wunsch nach mehr Balance – durch mehr Urlaub, einer Vier-Tage-Woche oder nach Micro-Shifting – ist Ausdruck dieser Entwicklung. Gleichzeitig sehen wir, dass Arbeit auch immer häufiger in Abende und Wochenenden hineinreicht.
Mehr zeitliche Freiheit kann den Alltag erleichtern und neue Spielräume für Produktivität schaffen, lässt aber auch Grenzen schneller verschwimmen.
Damit flexibles Arbeiten langfristig funktioniert, braucht es deshalb beides: Freiraum und Klarheit – für Mitarbeitende und Unternehmen.