Finanzielle Sorgen werden nicht auf Social Media geteilt

Über Geld redet man nicht gern, erst recht nicht in den sozialen Medien, obwohl sich dort viele weitgehend “entblößen”.

Das ist ein Ergebnis einer neuen Umfrage des Researchers OnePoll zusammen mit dem Finanzdienstleister Questis. Drei von fünf Befragten gehen sogar so weit, ihre finanzielle Situation online besser aussehen zu lassen als sie ist. 56 Prozent der befragten Erwachsenen halten es demnach für ein “Tabuthema”, mit anderen über Geld zu sprechen.

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Selbst innerhalb der eigenen Familie ist es verpönt. 63 Prozent sagen, sie würden das Thema Geld am eigenen Esstisch niemals ansprechen. Nur die Hälfte würde über Geld mit dem Ehepartner sprechen. 24 Prozent würden sich lieber Fremden anvertrauen, 29 Prozent mit einem Arbeitskollegen darüber sprechen. Für die Mehrheit ist das Thema Geld am Arbeitsplatz tabu. Allerdings würden mehr als 50 Prozent der Beschäftigten gern wissen, was ihre Kollegen verdienen. Doch das ist oft ein gut gehütetes Geheimnis.

Über das Testament spricht man nicht

51 Prozent aller Kinder trauen sich nicht zu fragen, wie viel Geld ihre Eltern verdienen. Und lediglich 43 Prozent der Erwachsenen sind bereit, über ein Testament zu sprechen. 60 Prozent der Befragten sind aufgrund drohender finanzieller Probleme schon einmal mitten in der Nacht aufgewacht. Etwa ebenso viele sagen, sie hätten Schlafprobleme, weil sie nicht wissen, wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollen.

30 Prozent würden sich lieber einen Horrorfilm anschauen als über das Bezahlen von Rechnungen nachzudenken, 28 Prozent würden lieber zwei Stunden in einem Stau verbringen und 27 Prozent vor einer größeren Menschenmenge reden – natürlich nicht über ihre Sorgen. 83 Prozent derjenigen, die finanzielle Probleme haben, haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie in den Urlaub fahren oder einen Einkaufsbummel machen, statt fällige Rechnungen zu begleichen.

www.pressetext.com

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