Unabhängige Trust-Validierung

DigiCert kündigt Zusammenarbeit mit Google Cloud an

Google
Bildquelle: Sundry Photography / Shutterstock.com

Mit der zunehmenden Verlagerung sensibler Daten, KI-Anwendungen und geschäftskritischer Prozesse in die Cloud wächst für Unternehmen die Bedeutung vertrauenswürdiger Infrastruktur.

Eine neue Zusammenarbeit zwischen DigiCert und Google Cloud soll nun zusätzliche Möglichkeiten schaffen, die Integrität von Cloud-Umgebungen unabhängig zu überprüfen.

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Vertrauen in die Cloud soll überprüfbar werden

Wie DigiCert mitteilt, wird gemeinsam mit Google Cloud eine Lösung eingeführt, die auf kryptografischen Verfahren basiert und die Vertrauenswürdigkeit von Cloud-Systemen und Workloads verifizieren soll. Ziel ist es, Unternehmen eine zusätzliche Kontrollinstanz bereitzustellen, die über die Sicherheitszusicherungen des Cloud-Anbieters hinausgeht.

Im Mittelpunkt steht dabei die Übertragung von Prinzipien der Public Key Infrastructure (PKI), die seit Jahren zur Absicherung digitaler Identitäten und Internetverbindungen genutzt werden, auf moderne Cloud-Infrastrukturen.

Vor allem Unternehmen aus stark regulierten Bereichen stehen zunehmend vor der Herausforderung, die Sicherheit ihrer Cloud-Umgebungen nachvollziehbar nachzuweisen. Dabei geht es nicht nur um den Schutz von Daten, sondern auch um die Frage, ob Systeme unverändert und vertrauenswürdig betrieben werden.

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Die neue Lösung soll eine unabhängige kryptografische Bestätigung ermöglichen, dass Cloud-Workloads und Rechenumgebungen authentisch sind und nicht manipuliert wurden.

Confidential Computing als Grundlage

Die Initiative baut auf sogenannten Confidential-Computing-Technologien auf. Dabei werden Daten während ihrer Verarbeitung in besonders geschützten, hardwarebasierten Umgebungen isoliert. Dieses Verfahren gewinnt insbesondere bei sensiblen Anwendungen und KI-Workloads zunehmend an Bedeutung.

Durch die zusätzliche Verifizierungsebene von DigiCert sollen Unternehmen die Integrität dieser Umgebungen eigenständig überprüfen können, anstatt sich ausschließlich auf Angaben des jeweiligen Cloud-Anbieters zu verlassen.

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Fokus auf Transparenz und Sicherheit

Nach Angaben der beteiligten Unternehmen bietet der Ansatz mehrere Vorteile. Dazu zählen eine unabhängige Überprüfung von Infrastruktur und Anwendungen, eine höhere Transparenz bei sicherheitskritischen Prozessen sowie ein gemeinsamer Vertrauensanker für verteilte Cloud-Umgebungen.

Die Zusammenarbeit zwischen DigiCert und Google Cloud entstand über einen Zeitraum von rund einem Jahr. Sie spiegelt einen breiteren Trend in der IT-Sicherheitsbranche wider: Statt Sicherheitsversprechen lediglich zu akzeptieren, sollen diese künftig zunehmend technisch und kryptografisch nachweisbar sein.

Mit der wachsenden Bedeutung von Künstlicher Intelligenz und cloudbasierten Geschäftsprozessen steigen auch die Anforderungen an Sicherheit und Nachvollziehbarkeit. Unternehmen verlangen immer häufiger überprüfbare Vertrauensmodelle, die über klassische Sicherheitsmechanismen hinausgehen.

Die Kooperation von DigiCert und Google Cloud ist damit Teil einer Entwicklung hin zu stärker kontrollierbaren und transparenten Cloud-Infrastrukturen, bei denen Vertrauen nicht vorausgesetzt, sondern technisch überprüft werden kann.

(red/DigiCert)

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