Neue Hardware im direkten Vergleich

Dell positioniert überarbeitetes XPS 13 gegen Apples MacBook Neo

Dell Technologies
Bildquelle: mrinalpal / Shutterstock.com

Dell fordert Apple im Einstiegssegment heraus: Das neue XPS 13 bietet für 699 Dollar mehr Speicher und ein 120-Hertz-Display als das MacBook Neo.

Dell hat eine grundlegend überarbeitete Version seines kompakten Notebooks XPS 13 vorgestellt. Das Gerät zielt auf das Einstiegssegment ab und positioniert sich als direkter Konkurrent zu Apples neuem Einstiegsmodell MacBook Neo. Mit einem Basispreis von 699 US-Dollar liegt das Gerät von Dell preislich über dem Konkurrenzmodell von Apple, versucht diesen Unterschied jedoch durch eine Reihe von hardwaretechnischen Vorteilen und erweiterten Konfigurationsmöglichkeiten auszugleichen.

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Die Marktanalyse von Bloomberg verdeutlicht die preisliche Staffelung im Bildungsbereich und im regulären Handel. Bloomberg stellt in seinem Bericht fest: „Das XPS 13 beginnt bei 699 Dollar – Studenten können es für 599 Dollar erwerben –, während das MacBook Neo 599 Dollar kostet und für Bildungskäufer auf 499 Dollar sinkt,“. Dell versucht somit, über einen aggressiven Rabatt für Studierende Marktanteile im Bildungssektor zu gewinnen, während Apple seine etablierte Preisstruktur für Bildungseinrichtungen beibehält.

Technische Display-Spezifikationen und Flexibilität beim Arbeitsspeicher

Die technischen Unterschiede zwischen den beiden Plattformen zeigen sich deutlich bei der Display-Technologie und der Speicherarchitektur. Dell stattet das XPS 13 in der Basisversion mit einem berührungsempfindlichen Touch-Display aus, das ein breiteres Farbspektrum als der Bildschirm des MacBook Neo darstellen kann. Ein wesentlicher technologischer Vorteil des Dell-Notebooks ist die Unterstützung einer Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz. Apple hingegen beschränkt höhere Bildwiederholraten und fortschrittliche Bildschirm-Spezifikationen weiterhin auf seine teurere MacBook-Pro-Produktlinie, wodurch das MacBook Neo in diesem Bereich limitiert bleibt.

Bei der Speicherbestückung bietet die Windows-Plattform von Dell signifikant mehr Flexibilität für zukünftige Leistungsanforderungen. Das XPS 13 verfügt in der Grundausstattung über eine Solid-State-Drive mit 512 Gigabyte Speicherkapazität und lässt sich auf bis zu 32 Gigabyte Arbeitsspeicher aufrüsten. Im Gegensatz dazu ist das MacBook Neo fest auf 8 Gigabyte gemeinsamen Arbeitsspeicher (Unified Memory) beschränkt, der fest auf der Hauptplatine verlötet ist und vom Endanwender oder IT-Techniker nachträglich nicht erweitert oder modifiziert werden kann.

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Drahtlose Konnektivität, Tastaturdesign und Laufzeitparameter

Neben den Kernkomponenten hat Dell funktionale Erweiterungen integriert, welche die tägliche Nutzung in wechselnden Arbeitsumgebungen optimieren sollen. Das XPS 13 verfügt über eine hintergrundbeleuchtete Tastatur, die das Schreiben unter schlechten Lichtverhältnissen oder in abgedunkelten Räumen erleichtert. Im Bereich der drahtlosen Netzwerkkommunikation setzt Dell auf den modernen Standard Wi-Fi 7.

Diese Technologie bietet im Vergleich zu den älteren Funkstandards des MacBook Neo eine robustere Drahtlosverbindung, höhere Datenübertragungsraten und eine geringere Latenz bei der Kommunikation mit entsprechenden Routern. Bezüglich der Energieversorgung und der Akkulaufzeit nennt Dell für das XPS 13 einen Richtwert von bis zu 17 Stunden kontinuierlichem Video-Streaming. Apple gibt für das MacBook Neo unter vergleichbaren Testbedingungen eine Laufzeit von 16 Stunden an. Das schlanke Aluminium-Gehäuse des Dell-Modells erzielt zudem ein geringeres Gesamtgewicht im Vergleich zur Apple-Konkurrenz, was den Transport im mobilen Einsatz erleichtert.

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Hardware-Kompromisse und die Reduzierung von Audio-Schnittstellen

Trotz der funktionalen Aufwertungen bringt das minimalistische Design des Dell XPS 13 spezifische Kompromisse bei der Konnektivität mit sich. Im Gegensatz zum MacBook Neo verfügt das Dell-Notebook über keinen integrierten analogen Klinkenanschluss für Kopfhörer oder Mikrofone. Anwender sind somit gezwungen, für die Audioausgabe entweder das integrierte Quad-Lautsprechersystem zu nutzen, drahtlose Audio-Empfänger über den Bluetooth-Standard zu koppeln oder einen physischen Kopfhörer-Adapter an einen der beiden vorhandenen USB-C-Anschlüsse anzuschließen.

Diese Reduzierung der analogen Schnittstellen schränkt die Flexibilität im Alltag ein, da einer der beiden universellen Anschlüsse während der Nutzung von kabelgebundenen Kopfhörern für andere Peripheriegeräte oder die Stromzufuhr blockiert wird. Das MacBook Neo bietet hier durch das Beibehalten der klassischen Klinkenbuchse eine unkompliziertere Einbindung vorhandener analoger Hardware-Komponenten.

Autorenbild Lisa Löw

Lisa

Löw

Junior Online-Redakteurin

IT-Verlag

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