Ein IT-Ausfall bei Boeing hat die zivile und militärische Flugzeugproduktion sowie die Endkontrollen am Quartalsende erheblich beeinträchtigt.
Der Luft- und Raumfahrtkonzern Boeing verzeichnete am Dienstag einen Ausfall seiner IT-Infrastruktur, der Auswirkungen auf interne Computersysteme und Anwendungen hatte. Wie das Branchenmagazin The Air Current unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, führte die technische Störung zu Beeinträchtigungen sowohl in der zivilen als auch in der militärischen Flugzeugproduktion des Unternehmens.
Stillstand bei Endkontrollen am Quartalsende
Der Vorfall ereignete sich am letzten Tag des laufenden Quartals. Obwohl der Konzern vereinzelte Auslieferungen noch abschließen konnte, kamen die abschließenden Inspektionen der Verkehrsflugzeuge sowie die dazugehörigen Dokumentationsprozesse aufgrund des Systemausfalls weitgehend zum Erliegen.
Keine Hinweise auf einen Cyberangriff auf Boeing
Boeing bestätigte das Problem offiziell, machte jedoch keine detaillierten Angaben zu den spezifischen technischen Ursachen oder dem genauen Ausmaß der betroffenen Produktionsstandorte. Das Unternehmen gab eine offizielle Erklärung ab:
„Die Ursache des Ausfalls ist bekannt – wir haben keinen Grund zu der Annahme, dass es sich um einen Cyberangriff handelt – und unser IT-Team arbeitet daran, alle Systeme wieder online zu bringen.“
Das IT-Team des Herstellers befasst sich mit der Wiederherstellung der betroffenen Netzwerke und Anwendungen, um den regulären Betrieb wieder aufzunehmen.
(red)