Cloud- und KI-Region Nordrhein-Westfalen

Microsoft plant Rechenzentrumsstandort in Grevenbroich

Microsoft
Bildquelle: Anton Gvozdikov / Shutterstock.com

Microsoft treibt den Ausbau seiner Cloud- und KI-Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen weiter voran.

Wie das Unternehmen mitteilt, soll der geplante Rechenzentrumsverbund im Rheinischen Revier um einen zusätzlichen Standort in Grevenbroich erweitert werden. Dafür wurde zunächst ein bedingter Kaufvertrag für ein geeignetes Grundstück unterzeichnet. Bis das Vorhaben umgesetzt werden kann, müssen jedoch noch mehrere Voraussetzungen erfüllt werden – darunter die Aufstellung eines Bebauungsplans durch die Stadt Grevenbroich.

Anzeige

Ausbau der digitalen Infrastruktur

Mit dem geplanten Standort setzt Microsoft seine Investitionen in den Ausbau leistungsfähiger Rechenzentren in Deutschland fort. Das Unternehmen betrachtet Nordrhein-Westfalen als einen wichtigen Standort für Cloud-Dienste und Anwendungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Die Erweiterung soll nicht nur zusätzliche Rechenkapazitäten schaffen, sondern auch den Strukturwandel im Rheinischen Revier unterstützen.

Nach Angaben von Microsoft ist vorgesehen, gemeinsam mit der Kommune und regionalen Partnern an der weiteren Entwicklung des Projekts zu arbeiten.

Fokus auf energieeffiziente Rechenzentren

Die neue Anlage soll nach aktuellen technischen Standards entstehen und besonderen Wert auf einen ressourcenschonenden Betrieb legen. Geplant ist unter anderem ein Kühlsystem mit geschlossenem Wasserkreislauf, das speziell für rechenintensive KI-Anwendungen entwickelt wurde. Nach der Erstbefüllung soll nur noch in geringem Umfang Wasser nachgefüllt werden müssen, wodurch der Wasserverbrauch deutlich sinken kann.

Anzeige

Auch bei der Energieversorgung setzt Microsoft auf erneuerbare Quellen. Das Unternehmen verweist darauf, dass der weltweite Strombedarf seiner Rechenzentren inzwischen vollständig über langfristige Stromabnahmeverträge für erneuerbare Energien gedeckt werde. Diese Strategie soll den Ausbau grüner Stromerzeugung fördern und gleichzeitig den CO₂-Ausstoß reduzieren.

Newsletter
Newsletter Box

Mit Klick auf den Button "Jetzt Anmelden" stimme ich der Datenschutzerklärung zu.

Strukturwandel soll zusätzliche Impulse erhalten

Neben der technischen Infrastruktur sieht Microsoft den geplanten Standort auch als Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region. Das Unternehmen arbeitet im Rheinischen Revier bereits mit verschiedenen Bildungs- und Sozialprojekten zusammen und unterstützt Initiativen zur digitalen Qualifizierung sowie gesellschaftliche Projekte.

Auch die Stadt Grevenbroich verbindet mit dem Vorhaben Erwartungen an neue wirtschaftliche Impulse. Der geplante Rechenzentrumsstandort könnte dazu beitragen, weitere Unternehmen auf die Region aufmerksam zu machen und den Wandel des ehemaligen Braunkohlereviers hin zu einem digitalen Wirtschaftsstandort zu unterstützen.

Projekt befindet sich noch in der Planungsphase

Bis mit dem Bau begonnen werden kann, stehen zunächst die notwendigen Genehmigungs- und Planungsverfahren an. Erst wenn alle rechtlichen und kommunalen Voraussetzungen erfüllt sind, kann das Vorhaben umgesetzt werden. Die Informationen stammen von Microsoft Deutschland sowie der Stadt Grevenbroich.

(red/Microsoft)

Anzeige

Artikel zu diesem Thema

Weitere Artikel

Newsletter
Newsletter Box

Mit Klick auf den Button "Jetzt Anmelden" stimme ich der Datenschutzerklärung zu.