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Onlineshopping

US-Bürger stehen neuen Werbetechnologien im Online-Handel positiver gegenüber als zu Beginn der Corona-Pandemie, doch sie haben Bedenken wegen der Datensicherheit.

Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die Charney Research und Toluna im Auftrag der American Marketing Association-New York durchgeführt haben.

Smarte Lautsprecher führend

Mit dem Web verbundene smarte Lautsprecher verzeichnen die größten Zuwächse, die von 44 Prozent in einer ähnlichen Studie aus dem Jahr 2019 um 68 Prozent auf 74 Prozent stiegen. Darüber hinaus verbesserten sich die Verbrauchermeinungen im Schnitt um 16 Prozentpunkte in Bezug auf VR-Headsets, AR-Rigs, mit dem Internet verbundene Geräte, intelligente Assistenten, personalisierte Anzeigen und Micro-Influencer. Positive Beurteilungen überwiegen die negativen in allen Kategorien, verglichen mit 2019, als nur VR und AR so gut abschnitten.

Gegenüber "DreamTech", einer neuen Werbeidee, zeigen die Befragten ein ambivalentes Verhalten. Gemeint ist das Abspielen von Werbung vor dem Schlafengehen, um die Träume der Verbraucher zu beeinflussen. 38 Prozent finden das gut, 32 Prozent schlecht, und 30 Prozent können sich nicht entscheiden. Online-Shopping stößt dagegen auf breite Zustimmung. 78 Prozent finden diese Form des Einkaufens einfacher als den Gang ins Geschäft, 75 Prozent finden, dass es schneller geht, ebenso viele fühlen sich besser informiert und 73 Prozent haben online mehr Spaß als beim "richtigen" Einkaufen.

Viele fühlen sich oft überwacht

Ähnlich hoch war die Zahl derjenigen, die Nachteile sehen. 77 Prozent fürchten sich vor der Verbreitung von Fehlinformationen, 76 Prozent haben das Gefühl, ständig überwacht zu werden, 73 Prozent sorgen sich um den Schutz ihrer Privatsphäre und 68 Prozent fürchten, dass neue Werbetechniken Isolation und Depression fördern.

Die einzigen Arten der Marketing-Datenerfassung, die die Hälfte der Verbraucher akzeptiert, sind E-Mail-Adressen (66 Prozent), Alter (55 Prozent) und Name (54 Prozent). Die Erfassung von Verbraucherstandorten wird von 42 Prozent und die Preisgabe der ethnischen Zugehörigkeit von 40 Prozent akzeptiert. Andere Arten der Datenerhebung werden von weniger als 30 Prozent der Verbraucher akzeptiert: Browser-Verlauf (29 Prozent), Internet-Kaufhistorie (26 Prozent), Religion (25 Prozent), sexuelle Orientierung (25 Prozent) und Nähe zu einer Partei (24 Prozent).

Sieben von zehn befragten Verbrauchern lehnen entweder Cookies ab, haben Werbeblocker installiert, Apps gelöscht oder Social-Media-Konten aus Datenschutzgründen gelöscht. Die datenschutzsensibelsten Verbraucher sind Gen Z und Millennials, die mit dem Internet aufgewachsen sind. 85 Prozent der befragten Vermarkter sagen, dass es ein Wettbewerbsvorteil wäre, weniger Daten von Kunden zu sammeln, die Erlaubnis zur Nutzung anzufordern, sie nicht zu verkaufen oder einen Preis dafür anzubieten.

www.pressetext.com


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