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Bitcoin

Nach seinem tiefen Fall im Mai 2021 hat der Bitcoin-Kurs sich bei durchschnittlich etwa 35.000 US-Dollar durch den Juni bewegt.

Wie die Statista-Grafik auf Basis der Daten von Coindesk zeigt, hat sich der Wert des Bitcoins seit seinem Spitzenwert von über 64.000 US-Dollar im April etwa halbiert und scheint sich nun stabilisiert zu haben. Aktuell wird eine Kryptomünze für rund 34.731 US-Dollar gehandelt (Stand: 06.07.2021; 9:30 MEZ).

Der Südamerikanische Staat El Salvador hat den Bitcoin als weltweit erstes Land zu einem gesetzlichen Zahlungsmittel gemacht. Zudem veröffentlichte Präsident Bukele Pläne Erdwärme aus Vulkanen für das energieintensive Schürfen der Kryptowährung nutzen zu wollen. Die so genutzte Energie sei zu 100 Prozent erneuerbar und emissionslos.

Das offizielle Zahlungsmittel in El Salvador ist der US-Dollar. Allerdings besitzen nur etwa 30 Prozent der Einwohner:innen ein Bankkonto. Laut Präsident Bukele wird die Zulassung des Bitcoins das Leben und die Zukunft von Millionen Menschen verbessern, da die Kryptowährung den Zugang zu Krediten, Ersparnissen und sicheren Transaktionen bietet. El Savadors Vorstoß bei der Akzeptanz von Kryptwährungen wird von Krypto-Expert:innen begrüßt und hat zur Stabilisierung des Bitcoin-Kurses beigetragen.
 


Neben Bitcoin performen momentan auch andere Kryptocoins wie Ether und Dogecoin schlecht. Ether besitzt durch das vielfältig genutzte Ethereum-Netzwerk und die wachsende NFT-Industrie eine Marktdominanz von etwa 18 Prozent. Bitcoins Anteil am Marktwert aller Kryptowährungen schrumpfte hingegen von 70 Prozent Anfang des Jahres auf nur noch etwa 44 Prozent im Juni.

https://de.statista.com/


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