Anzeige

Anzeige

Gesetz

Die russische Justiz hat erneut soziale Netzwerke mit hohen Strafen belegt, weil sie aus Sicht der Richter verbotene Inhalte nicht entfernt haben sollen.

Der Messengerdienst Telegram muss demnach 10 Millionen Rubel (umgerechnet 114 000 Euro) zahlen, wie das Gericht in der Hauptstadt Moskau am Donnerstag mitteilte. Die Geldbuße gegen Facebook belaufe sich auf 17 Millionen Rubel (194 000 Euro). Bereits in den vergangenen Monaten waren Geldstrafen gegen mehrere Messenger-Dienste und soziale Netzwerke verhängt worden, weil sie etwa Protestaufrufe an Minderjährige nicht gelöscht haben sollen.

Die jüngsten Ermittlungen begannen nach den Massenprotesten gegen die Inhaftierung des Kremlgegners Alexej Nawalny vom Januar. Kürzlich konnte der Kurznachrichtendienst Twitter eine Blockade in Russland verhindern, weil es verbotene Inhalte wie kinderpornografisches Material und Suizidaufrufe entfernt hatte.

dpa


Artikel zu diesem Thema

Facebook
Jun 08, 2021

Facebook geht härter gegen Regelverstöße in Gruppen vor

Facebook verschärft wenige Monate vor der Bundestagswahl das Vorgehen gegen Regelverstöße…

Weitere Artikel

Alt-Handys

Der Berg an Alt-Handys hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt

Wie viele alte Mobiltelefone liegen in Deutschland ungenutzt herum? Diese Frage stellt der Digitalverband Bitkom regelmäßig Verbraucher:innen. In diesem Jahr wurde ein neuer Negativ-Rekord erreicht: Mehr als 200 Millionen Handys und Smartphones horten die…
Online-Shopping

Social Shopping: Männer kaufwilliger als Frauen

Männliche Käufer sind bereit, beim Online-Shopping in sozialen Medien spontan viel mehr Geld für ein ungesehenes Produkt auszugeben als weibliche, wenn ein Influencer es ihnen dort empfiehlt.
Erfolg

Claire Valencony wird neues Vorstandsmitglied bei Esker

Esker, Anbieter der gleichnamigen globalen Cloud-Plattform, welche die Effizienz von Finanz- und Kundendienstabteilungen sowie die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit durch Automatisierung von Managementaufgaben stärkt, gab bekannt, dass Claire Valencony…
Hybrid Working

Ende der Homeoffice-Pflicht - das hybride Zeitalter wird eingeläutet

Die von der Regierung eingeführte Homeoffice-Pflicht im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes läuft zum 1. Juli 2021 aus. Unternehmen und Mitarbeiter können anschließend wieder zurück in die Büros kehren, doch wollen viele Mitarbeiter weiter flexibel am…
Startup

Scaleway unterstützt Startups in Deutschland mit speziellem Programm

Nach dem Start seiner Aktivitäten in Deutschland am 09. Juni 2021, investiert Scaleway, der europäische Public-Cloud-Anbieter, nun in das Startup-Ökosystem hierzulande und startet heute die vierte Ausgabe seines Startup Programms in einer speziell deutschen…
Digitalisierung

15 Prozent der Deutschen geht die Digitalisierung zu schnell

Mehr als einem Siebtel der Deutschen geht die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft zu schnell. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie im Auftrag von „Digital für alle“.

Anzeige

Jetzt die smarten News aus der IT-Welt abonnieren! 💌

Mit Klick auf den Button "Zum Newsletter anmelden" stimme ich der Datenschutzerklärung zu.