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Bitcoins

Laut einer Umfrage von Finder, dem größten australischen Vergleichsportal, kennen 56 Prozent der Australier den Bitcoin-Schöpfer Satoshi Nakamoto nicht und glauben, dass SpaceX- und Tesla-Gründer Elon Musk der Urheber der weltweit größten Kryptowährung ist.

Mit der Umfrage wollte Finder die Chancen eines Bitcoin-Handelsdienstes ausloten, den das Unternehmen plant.

Großer Wissensmangel

Eine signifikante Anzahl der Befragten wusste auch nicht, dass das Bitcoin-Angebot auf 21 Mio. digitale Münzen begrenzt ist. 44 Prozent sind zudem der Meinung, dass diese Kryptowährung genau wie Fiatgeld unbegrenzt verfügbar ist. Als Fiatgeld wird eine nationale Währung bezeichnet, die nicht an den Preis eines Rohstoffes wie Gold oder Silber gebunden ist.

Die Umfrage hat auch ergeben, dass, wenn man das Ergebnis hochrechnet, jeder vierte Australier bereits Kryptogeld besitzt oder bereit ist, bis Ende dieses Jahres einzusteigen. Trotz einer bemerkenswerten Bereitschaft, Kryptowährungen zu kaufen, wissen 20 Prozent der Befragten nicht, wie sie das virtuelle Geld erwerben könnten.

Bitcoins schnell kaufen

Laut Fred Schebesta, Mitbegründer und CEO von Finder, soll der geplante neue Service den Australiern helfen, in die Bezahlung mit Kryptowährungen einzusteigen: "Wir machen es so einfach wie möglich. Mit unserer App kann man in drei Minuten Bitcoins kaufen. Sie melden sich an, geben Ihre Daten an und zahlen das Geld ein. Das war es dann schon."

Schebesta prognostiziert, dass der Bitcoin-Preis in diesem Jahr auf 250.000 Dollar steigen wird. "Der derzeitige Rückgang ist nur kurzfristig. Der Preis für Bitcoin hat sich bewegt, weil China etwas gesagt hat oder Elon etwas gesagt hat oder eine andere Regierung etwas gesagt hat", glaubt er. Der Kurs fiel von knapp 59.000 auf rund 36.000 Dollar, nachdem Musk angekündigt hatte, dass seine Autos nicht mehr mit Bitcoins bezahlt werden können. In Kürze will er sie auch aus der Tesla-Bilanz streichen.

www.pressetext.com


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