Anzeige

Microsoft

Bild: hafakot / Shutterstock.com

Microsoft überlässt es den Nutzern seiner Spracherkennungs-Anwendungen wie Cortana, ob ihre Sprachaufnahmen zur Verbesserung des Algorithmus aufgezeichnet werden.

Das Unternehmen bittet nun um explizite Erlaubnis, um Clips von den Stimmen für das Training seiner Künstlichen Intelligenz (KI) zu verwenden.

"Für Sprach-Algorithmen sind Unmengen von Daten nötig, um nur ein Wort richtig zu erkennen. Diese Informationen erhalten sie hauptsächlich durch User. Diese über die Verwendung von ihren Daten entscheiden zu lassen, ist eine begrüßenswerte Maßnahme von Microsoft. Viele Software-Betreiber bieten diese Möglichkeit gar nicht. Allerdings sollte es auch eine zeitliche Begrenzung der Nutzung geben", so die Einschätzung von Zukunftsforscher Gerd Leonhard im Gespräch mit pressetext.

Microsoft-Spracherkennungs-Apps werden ab jetzt grundsätzlich keine Stimmaufnahmen mehr speichern. Das müssen Anwender erst in den Einstellungen erlauben. Nur automatisch erstellte Transkripte von Gesprächen mit der KI werden aufbewahrt. Geben User die Erlaubnis, Sprach-Clips aufzuzeichnen, werden sie dabei anonymisiert.

Regionale Dialekte erkennen

Die Stimmaufnahmen dienen Microsoft zufolge vor allem dazu, die Spracherkennungs-Softwares zu verbessern. Durch Machine Learning soll die KI besser regionale Akzente und Dialekte erkennen. Auch kann sie dadurch die Bedeutung von Wörtern und Ausdrücken in jeweils unterschiedlichem Kontext verstehen. Zudem funktionieren die Anwendungen durch mehr Daten selbst bei lauten Hintergrundgeräuschen besser.

www.pressetext.com


Newsletter Anmeldung

Smarte News aus der IT-Welt

Sie möchten wöchentlich über die aktuellen Fachartikel auf it-daily.net informiert werden? Dann abonnieren Sie jetzt den Newsletter!

Newsletter eBook

Exklusiv für Sie

Als Newsletter-Abonnent erhalten Sie das Booklet „Social Engineering: High Noon“ mit zahlreichen Illustrationen exklusiv und kostenlos als PDF!

 

Artikel zu diesem Thema

eBook Big Data und Analytics
Nov 02, 2020

Big Data und Analytics - KI und ML auf dem Vormarsch

Die Datenmenge schwillt rasant an und Prognosen werden immer schwieriger. Hinzu kommen…

Weitere Artikel

Video Konferenz

8 Videoanrufe pro Tag sind der Schnitt

Seit rund einem Jahr arbeiten viele Menschen in Deutschland ganz oder teilweise im Homeoffice, Geschäftsreisen entfallen, Videokonferenzen ersetzen Meetings im Büro. Wer beruflich per Videocall erreichbar sein muss, macht derzeit acht solcher Anrufe am Tag.
Bitcoin

Die Bitcoin Achterbahnfahrt

Der rasante Anstieg des Bitcoin-Kurses wurde Ende Februar deutlich gebremst. Nachdem der Preis für einen Bitcoin zwischenzeitlich bei über 57.000 US-Dollar stand, bewegt sich der Wert der Kryptowährung momentan wieder unter 50.000 US-Dollar pro Kryptomünze.
Spotify

Spotify und Co ignorieren Indie-Musiker

Streaming-Plattformen wie Spotify oder Apple Music geben Musikern von Independent-Labels zu wenig Platz in Playlisten und schaden so ihren Einnahmen.
Hacker

Vielflieger-Daten gehackt

Hacker haben bei einem Angriff auf den Luftfahrt-IT-Dienstleister Sita eine Vielzahl von Kundendaten erbeutet.
Twitter

"Undo"-Button gibt Twitter-Usern Bedenkzeit

Die US-Mikroblogging-Plattform Twitter erwägt eine "Undo"-Option, mit der User nach dem Posting ein Zeitfenster von fünf Sekunden haben, um ihre Tweets komplett zurückzunehmen.
KI

KI erstellt attraktive Porträts in Eigenregie

Forschern der University of Helsinki und Kollegen aus Kopenhagen ist es gelungen, einer Künstlichen Intelligenz (KI) die subjektiven Vorstellungen beizubringen, die Gesichter für Menschen attraktiv machen.

Anzeige

Newsletter Anmeldung

Smarte News aus der IT-Welt

Sie möchten wöchentlich über die aktuellen Fachartikel auf it-daily.net informiert werden? Dann abonnieren Sie jetzt den Newsletter!

Newsletter eBook

Exklusiv für Sie

Als Newsletter-Abonnent erhalten Sie das Booklet „Social Engineering: High Noon“ mit zahlreichen Illustrationen exklusiv und kostenlos als PDF!