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Amazon

Bild: BigTunaOnline / Shutterstock.com

Werbung auf Amazon hat für Anbieter eine um 20 Prozent höhere Rentabilität als gewöhnliche Formen von Marketing. Solche Anzeigen haben in der Hälfte der Fälle auch einen Einfluss auf die Verkäufe außerhalb von Amazon.

Das zeigt eine Studie der Beratungsfirma Analytic Partners. Den Analysten zufolge müssen Marketer eine "Omnichannel"-Strategie verfolgen, in die sowohl Online- als auch klassische Werbung gleichzeitig einbezogen sind.

Marketing "immer komplexer"

"Konsumenten haben nie zuvor in einer so stark verbundenen Welt gelebt. Das hat zum Trend des 'Omnishopping' geführt. Hierbei suchen oder erfahren Kunden ein Produkt in einem Kanal, um es schließlich in einen anderen zu konvertieren. Deswegen wird das Zusammenspiel zwischen Marketing im Internet und offline immer komplexer. Amazon verkörpert diese Komplexität. Es handelt sich hier nicht nur um eine starke Verkaufs-Plattform, sondern auch um einen wichtigen Kanal für Werbung", heißt es von Analytic Partners.

Für die Studie hat Analytic Partners die Marketingausgaben von mehr als 700 Marken aus 45 verschiedenen Ländern untersucht. Amazon-Werbung hat sich für Brands als besonders lohnend gezeigt. Dieser Vorteil hat konstant durch die gesamte Corona-Pandemie angehalten. Das bedeutet laut den Analysten, dass der Effekt permanent und nicht der neue E-Commerce-Boom dafür verantwortlich ist.

Kunden auf verschiedenen Kanälen

Anzeigen auf Amazon wirken sich auch auf Verkäufe in anderen Kanälen positiv aus. 48 Prozent der Anzeigen, die auf der Seite des E-Commerce-Riesen zu sehen sind, verstärken den Absatz außerhalb. Weniger stark ist dieser Effekt, wenn Anbieter für einen guten Platz in den Amazon-Suchergebnissen zahlen. In 29 Prozent der Fälle verbessert das die Verkäufe auf anderen Kanälen.

Anbieter müssen der Studie zufolge diese Auswirkungen nutzen und verstehen, dass moderne Konsumenten immer auf verschiedenen Kanälen unterwegs sind. Marketing müsse auf deutlich umfassendere Weise betrieben werden. Jede Werbung kann Kunden in anderen Bereichen zu Käufen verlocken, weswegen Händler ihren Weg durch unterschiedliche Anlaufstellen nachvollziehen müssen.

www.pressetext.com


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