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Zoom

Bild: dennizn / Shutterstock.com

Die US-Videokonferenz-App Zoom verfügt ab jetzt über eine Zwei-Faktor-Authentifizierung für alle User-Accounts. Anwender müssen sich nach der Aktivierung des Authentifizierungsprozesses mit einem einmaligen Code ausweisen.

Diese Maßnahme soll Sicherheitslücken verhindern, um vor allem die Praxis des "Zoombombings" zu bekämpfen, bei der Trolle unerlaubt in fremde Chats einbrechen.

Zusätzliche Sicherheitsebene

"Die Authentifizierung macht es für Administratoren und Organisationen leichter, Teilnehmer ihrer Konferenzen zu schützen. Die zwei Faktoren sorgen für eine zusätzliche Sicherheitsebene, die Angreifer aufhält, die ein Passwort erfahren oder Zugriff auf die Geräte von Usern erhalten haben", heißt es von Zoom.

Anwender müssen bei der Identifizierung einen Code eingeben, den sie entweder per SMS, über einen Anruf, oder über eine Authentifizierungs-App wie beispielsweise "Google Authenticator" erhalten. Jeder spezifische Code kann nur einmalig verwendet werden und ist zeitlich begrenzt verfügbar. Administratoren können auch festlegen, welche Konferenzteilnehmer sich auf diese Art ausweisen müssen. Sie können zum Beispiel nur von Usern mit bestimmten Rollen im Video-Chat eine Authentifizierung verlangen.

Probleme bei Cybersecurity

Zoom erfreut sich in der Corona-Zeit massiver Popularität. Dennoch kämpft die Anwendung weiterhin mit Probleme bei der Cybersecurity. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung soll Konferenzen ab jetzt sicherer machen.

www.pressetext.com


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