Anzeige

Cybermobbing

Von Eltern geliebte und emotional unterstützte Teens neigen deutlich weniger zu Cybermobbing, wie eine Studie der New York University zeigt. Vor allem in der Zeit des Distance Learnings nutzen Jugendliche wesentlich häufiger soziale Medien.

Deswegen müssen Eltern gerade jetzt ihren Kindern zur Seite stehen, um zu verhindern, dass sie andere online verletzen, so die Forscher.

Fixe Ansprechperson

"Das Umfeld von Teenagern spielt bei Cybermobbing eine große Rolle. Für solches Verhalten gibt es unterschiedliche Gründe, beispielsweise Stress in der Schule oder in der Familie. In diesen Situationen brauchen Jugendliche fixe Ansprechpersonen, die allerdings nicht unbedingt aus der Familie stammen müssen. Ansonsten kann es sein, dass sie ihren Frust an anderen im Internet auslassen", erklärt Matthias Jax, Projektleiter bei Saferinternet.

Die Forscher haben für die Studie Daten der WHO zu 12.642 US-Kindern im Alter zwischen elf und 15 Jahren analysiert. Die Teenager wurden zu ihrem Verhalten im Netz und zu dem Bild, das sie von ihren Eltern haben, befragt. Dabei zeigte sich, dass Jugendliche, die ihre Eltern als liebevoll und unterstützend sehen, im Internet deutlich seltener andere Menschen belästigen.

Wahrnehmung relevant

Teenager, die sich von ihren Eltern "fast nie" geliebt fühlen, neigen um sechs Mal so stark zu Cybermobbing, wie Kinder von liebenden Eltern. Die Wissenschaftler betonen, dass die Wahrnehmung der Jugendlichen von ihren Eltern entscheidend ist. Auch wenn Eltern den Eindruck haben, dass sie ihre Kinder liebevoll behandeln, könnten diese das anders sehen. Deswegen müssen Eltern bei Teenagern gerade im Lockdown sehr aufmerksam sein.

www.pressetext.com


Newsletter Anmeldung

Smarte News aus der IT-Welt

Sie möchten wöchentlich über die aktuellen Fachartikel auf it-daily.net informiert werden? Dann abonnieren Sie jetzt den Newsletter!

Newsletter eBook

Exklusiv für Sie

Als Newsletter-Abonnent erhalten Sie das Booklet „Social Engineering: High Noon“ mit zahlreichen Illustrationen exklusiv und kostenlos als PDF!

 

Weitere Artikel

Google Play Store

Pop-up-Anzeigen: Google verbannt 164 Apps

Google hat kürzlich 164 Android-Apps aus seinem Play Store entfernt, weil diese User mit sogenannter "Out-of-context"-Werbung bombardiert haben.
Handschlag

Entrust übernimmt HyTrust

Entrust, Anbieter im Bereich vertrauenswürdige Identitäten, Zahlungen und Datenschutz, gibt die Übernahme von HyTrust, Inc. bekannt.
Youtube

Forscher müssen YouTube stärker nutzen

Professionelle Experten und Forschungseinrichtungen müssen Video-Plattformen wie YouTube stärker verwenden, um Menschen über ihre Arbeit zu informieren.
Wikipedia

20 Jahre Wikipedia: Das sind die häufigsten Suchanfragen

Was ist Wikipedia? So lautet die häufigste Suchanfrage, wenn es um die freie Internet-Enzyklopädie geht, gefolgt von der überraschenden Phrase: Wie lange ist Alkohol im Urin nachweisbar? Im Schnitt drehten sich in den vergangenen vier Jahren rund 1,7…
Datenverlust

Aufgrund eines Computerfehlers: Tausende Daten aus britischen Polizeiakten gelöscht

Wegen eines Computerfehlers sind zahlreiche Daten aus dem zentralen britischen Polizeirechner gelöscht worden. Die Zeitung «The Times» berichtete am Freitag, es handele sich um mehr als 150 000 Festnahmeprotokolle mit DNA-Daten und Fingerabdrucken.
Identität

Identity Leak Checker

Würden Sie Ihre Unternehmensdaten mit E-Mail-Adressen und Passwörtern offen ins Internet stellen? Nein. Doch über 12 Milliarden solcher Datensätze liegen frei zugänglich im Internet, erbeutet von Cyberkriminellen.

Anzeige

Newsletter Anmeldung

Smarte News aus der IT-Welt

Sie möchten wöchentlich über die aktuellen Fachartikel auf it-daily.net informiert werden? Dann abonnieren Sie jetzt den Newsletter!

Newsletter eBook

Exklusiv für Sie

Als Newsletter-Abonnent erhalten Sie das Booklet „Social Engineering: High Noon“ mit zahlreichen Illustrationen exklusiv und kostenlos als PDF!