Anzeige

Deepfakes

Die meisten Menschen können Deepfake-Videos nicht durchschauen, selbst wenn diese keine hohe Qualität haben. Das zeigt ein Experiment der Universiteit van Amsterdam.

Durch digitale Manipulation ist es möglich, beispielsweise Politiker in Videos Worte in den Mund zu legen, die sie sonst nie sagen würden. Die meisten Social-Media-Plattformen haben Deepfakes aufgrund der möglichen Gefahr von Fehlinformationen verbannt.
 

"Ohne Fragen akzeptiert"

Um die Auswirkungen von Deepfakes auf Menschen zu testen, haben die Forscher ein eigenes manipuliertes Video erstellt. Darin ist ein niederländischer Politiker zu sehen, der möglicherweise kontroverse Äußerungen von sich gibt, die er im realen Leben nicht sagen würde. Eine Gruppe von 287 Menschen sah sich das Video an und musste angeben, was sie davon hielt.

Es stellte sich heraus, dass ein Großteil der Studienteilnehmer das Fake-Video als echt akzeptierte. "In kurzer Zeit und mit relativ begrenzten technischen Ressourcen konnten wir ein Deepfake-Video erstellen, das die meisten Teilnehmer ohne Fragen als echt akzeptierten", sagt Forscherin Nadia Metoui.

 

Im Social Web gefährlich

Vor allem in sozialen Medien sind Deepfakes laut den Wissenschaftlern gefährlich. Zwar werden sie schnell als unecht entlarvt, jedoch meistens von klassischen Medien. User von Social-Media-Plattformen befinden sich häufig in einer Blase und glauben weiterhin, die Videos seien echt. Das kann nicht nur in der Politik ein Problem sein. Auch bei Online-Betrug, Cybermobbing und Erpressung können Deepfakes gefährliche Werkzeuge sein.

www.pressetext.com


Artikel zu diesem Thema

Social Media
Jul 23, 2020

Nutzung von Social Media angestiegen

Pro Sekunde haben sich in den vergangenen 12 Monaten weltweit jeweils 12 Nutzer neu in…

Weitere Artikel

ebay

Mit eBay fing alles an

Seit 1995 gibt es eBay. Das Unternehmen ist gewissermaßen die Mutter aller Online-Marktplätze.
e-commerce

E-Commerce in DACH übertrifft erstmals 100 Mrd. Euro

In Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) hat der Gesamtumsatz des E-Commerce 2020 laut Daten des Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh), des Handelsverband - Verband österreichischer Handelsunternehmen sowie des…
Google Chrome

Chrome dominiert den Browsermarkt

Der Internet Explorer war mal die unangefochtene Nummer 1 unter den Browsern. Das ist mittlerweile aber eine ganze Weile her.
Handschlag

Hyland übernimmt Nuxeo

Hyland, ein Anbieter von Content Services, hat die Übernahme von Nuxeo, einem Anbieter von Content-Services-Plattformen und Digital Asset Management (DAM), abgeschlossen.
Phishing

Phishing-Attacke in NRW auch gegen ehemalige Politiker

Bei einem Angriff mit sogenannten «Phishing-E-Mails» sind in NRW Ende März auch zwei ehemalige Politiker von unbekannten Hackern ins Visier genommen worden.
Google I/O

Entwicklerkonferenz I/O ist zurück

Die Entwicklerkonferenz I/O ist nach einem Jahr Pause wieder zurück und findet 2021 komplett digital statt.

Anzeige

Jetzt die smarten News aus der IT-Welt abonnieren! 💌

Mit Klick auf den Button "Zum Newsletter anmelden" stimme ich der Datenschutzerklärung zu.