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Identitäten

PrimeKey, Anbieter für Public-Key-Infrastructure-(PKI)-Technologie, gibt den Marktstart in Deutschland für seinen Identity Authority Manager – Industrial (IdAM) für April bekannt. Mit der IPC-basierten Appliance ist es nun erstmalig möglich, PKI-Funktionen zur Ausstellung und Verwaltung von digitalen Identitäten direkt an der Fertigungslinie zu integrieren. 

Mit dem IdAM lassen sich digitale Identitäten zum Beispiel in Form von X.509 Zertifikaten während der Produktion ausstellen. Eine erste technische Einführung erfolgt durch Webinare jetzt im April und Mai.

In einer vernetzten Produktionsumgebung müssen sich die „Dinge“ „kennen und einander vertrauen“, wozu sie sich mit ihrer digitalen Identität untereinander „ausweisen“. Die Innovation besteht nun darin, die Registration-Authority-(RA)-Funktionalität einer PKI direkt an die Fertigungslinie zu verlagern. Ein local Registration Point (lRP) wird an der Anlagenstrecke installiert. Die IPC-basierte Appliance adressiert das Absichern des ganzen Produktlebenszyklus. Der Bedarf für diese besteht bereits und wächst stetig, insbesondere in den IoT-Industrien wie der Automobil-, Energie-, Gesundheits- und Automatisierungsbranche.

Umgang mit digitalen Identitäten

Bisher erhalten Komponenten und Systeme in vernetzten Lösungen ihren „digitalen Personalausweis“ nach oder vor ihrer Herstellung. Beispielsweise wenn SE (Secure Elements) oder TPM (Trusted Platform Modules)-Chips mit Produkt-Zertifikaten „vorpersonalisiert“ werden, werden Daten, die erst zum Zeitpunkt der Fertigung bereitstehen, nicht integriert. Der PrimeKey Identity Authority Manager hebt nun das Sicherheitsniveau, indem er die digitale Identität zum Beispiel als Zertifikat im X.509-Format für eine Komponente während der Fertigung bereitstellt und implementiert.

Die wichtigsten Features:

  • PKI-Registrierungsfunktion für die intelligente Produktion

In der laufenden Produktion fragt zunächst die zu fertigende Komponente den Identity Authority Manager nach dem Zertifikat. Dieser validiert die digitale Identität der Komponenten. Danach erzeugt der IdAM den Certificate Signing Requests (CSR) und übermittelt den CSR an die Certification Authority (CA) der PKI. Abschließend wird das Zertifikat in der Komponente implementiert.

  • Die gesicherte Trennung zwischen OT und IT

Durch drei voneinander unabhängige und physikalisch getrennte Netzwerkschnittstellen ist es möglich, dass der Identity Authority Manager die Operational Technology (OT) und IT strikt voneinander trennt. Etwaige Cyberattacken können daher nicht vom Büronetz auf das Produktionsnetz überspringen.

  • Zukunftssicherheit durch offen Schnittstellen

Der IdAM unterstützt daneben alle bekannten kryptografischen Algorithmen. Mit einer integrierten, Event-basierten Workflow-Engine ist es möglich, die Identitätsfeststellung flexibel und vertrauenswürdig an den Produktionsablauf anzupassen.

„Der Identity Authority Manager – Industrial stellt einen innovativen Mechanismus für vertrauenswürdige digitale Identitäten bereit, der ‚Geburtsurkunden‘ oder andere Identitäten während des Produktionsprozesses ausgibt. Dieser Ansatz wird zu einem integralen Bestandteil von Industrie 4.0 und Smart Factory“, ist sich Tomas Gustavsson, CTO bei PrimeKey, sicher. „Zum ersten Mal ist es möglich, eine vertrauenswürdige Produktstrategie umzusetzen, die auf einer intelligenten und sicheren Lieferkette basiert. So sind Endgeräte mit den entsprechenden Zertifikaten und Identitäten in der Lage, Software-Updates und Lizenzen auf ihre Integrität und Authentizität zu prüfen. Hersteller eines Produkts und Übermittler von Software lassen sich eindeutig identifizieren, was dem Plagiieren von Produkten einen Riegel vorschiebt.“

 www.primekey.com 


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