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Facebook

Bild: Denys Prykhodov / Shutterstock.com

Facebook will seinen Nutzern direkteren Zugang zu verifizierten Informationen über das neuartige Coronavirus geben. Ein «Coronavirus-Informationszentrum» solle in den kommenden 24 Stunden Nutzern unter anderem in Deutschland, Frankreich, Italien und den USA prominent angezeigt werden, sagte Gründer und Chef Mark Zuckerberg am Mittwoch.

Facebook arbeite zugleich weiter daran, die Verbreitung falscher Informationen zu dem Thema zu unterdrücken. Man habe unter anderem Rat bei der Weltgesundheitsinformation WHO eingeholt, um zu entscheiden, welche Behauptungen schnell gelöscht werden sollten. Die Meinungsfreiheit höre auf, wenn Menschenleben in Gefahr seien, betonte er. Facebook hat 2,5 Milliarden Nutzer weltweit.

Zugleich äußerte sich der Facebook-Chef skeptisch zu der Idee, Behörden in der Coronavirus-Krise Daten des Online-Netzwerks bereitzustellen. Facebook führe keine Gespräche dazu und er sei auch nicht überzeugt, dass es hilfreich wäre, Daten zu Nutzern ohne deren Zustimmung weiterzugeben, sagte Zuckerberg in einer Telefonkonferenz. Diskutiert wurde in den vergangenen Tagen unter anderem, ob anonymisierte Daten zur Fortbewegung von Facebook-Nutzern helfen könnten, die Ausbreitung der Infektionen besser zu verstehen.

dpa


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