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Bild: Frederic Legrand - COMEO / Shutterstock.com

Bill Gates hat seine Verwaltungsratsmandate bei dem von ihm mitgegründeten US-Computerkonzern Microsoft und bei Warren Buffetts Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway niedergelegt. 

Gates wolle mehr Zeit für seine verschiedenen wohltätigen Engagements gewinnen, teilte Microsoft am Freitag nach US-Börsenschluss mit. Der 64-Jährige soll Vorstandschef Satya Nadella und dem restlichen Führungsteam jedoch weiterhin als Berater erhalten bleiben.

Berkshire Hathaway, das Beteiligungskonglomerat von US-Starinvestor Warren Buffett, gab fast zeitgleich bekannt, dass Gates auch hier dem Verwaltungsrat den Rücken kehren werde. In einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht erklärte Berkshire Hathaway, dass Kenneth Chenault als Nachfolger nominiert worden sei. Chenault war bis Februar 2017 Chef des Kreditkartenanbieters American Express gewesen.

Bei Microsoft hatte Gates sich bereits Mitte 2008 aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen und war im Februar 2014 als Verwaltungsratschef zurückgetreten. Sein Posten in dem Spitzengremium des Konzerns, das dem Vorstand übergeordnet ist, soll zunächst nicht neu besetzt werden. Das Direktorium schrumpft auf zwölf Mitglieder.

Gates hatte Microsoft 1975 zusammen mit Paul Allen gegründet, der 2018 an den Folgen einer Krebserkrankung starb. Zusammen prägten sie die Anfänge der PC-Branche und brachten es so zu großem Reichtum. Mit einem Vermögen von knapp 104 Milliarden Dollar (rund 93,5 Mrd Euro) ist Gates laut Schätzungen des US-Magazins «Forbes» aktuell nach Amazon-Chef Jeff Bezos der zweitreichste Mensch der Welt.

dpa


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