Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

IT-Tage 2019
09.12.19 - 12.12.19
In Frankfurt

Software Quality Days 2020
14.01.20 - 17.01.20
In Wien, Hotel Savoyen

eoSearchSummit
06.02.20 - 06.02.20
In Würzburg, Congress Centrum

DSAG-Technologietage 2020
11.02.20 - 12.02.20
In Mannheim, Congress Center Rosengarten

E-commerce Berlin Expo
13.02.20 - 13.02.20
In Berlin

Anzeige

Anzeige

Google

Bild: archintamb / Shutterstock.com

Nach dem Stopp politischer Anzeigen bei Twitter schränkt auch Google die Möglichkeiten zur gezielten Platzierung von Wahlwerbung ein. Einzelne Nutzergruppen sollen damit nur noch nach drei Merkmalen angesprochen werden können: Alter, Geschlecht und Postleitzahl. 

Zugleich bleibe es aber weiterhin möglich, die Anzeigen zu einzelnen Suchwörtern wie zum Beispiel «Wirtschaft» zu schalten, wie Google in einem Blogeintrag erklärte.

In einem weiteren wichtigen Schritt betonte Google, dass falsche Angaben in jeglicher Werbung gegen die Regeln der Plattform verstoßen - auch wenn es um Politik geht. Das betreffe zum Beispiel auch manipulierte Medien wie Videos.

Facebook hatte in den USA zuletzt heftige Diskussionen mit der Ankündigung ausgelöst, auch nachweislich falsche Beiträge von Politikern auf der Plattform zu lassen, um sich nicht in den politischen Prozess einzumischen. Botschaften von Politikern werden auch nicht den unabhängigen Factchecking-Partnern des Online-Netzwerks vorgelegt.

Google erklärte, der Internet-Konzern gehe davon aus, nur in seltenen Fällen bei politischer Werbung eingreifen zu müssen - «aber wir werden das bei klaren Verstößen weiterhin tun». Twitter wird unterdessen ab Donnerstag gar keine politischen Botschaften mehr als Werbung verbreiten lassen. Reichweite dafür müsse verdient und nicht erkauft werden, erklärte Twitter-Chef Jack Dorsey zur Begründung.

Bei Google sollen die neuen Regeln zunächst in Großbritannien - wo am 12. Dezember ein neues Parlament gewählt wird - binnen einer Woche umgesetzt werden. Bis Jahresende sollen sie dann in der EU gelten und im Rest der Welt am 6. Januar 2020.

Der Finanzdienst Bloomberg berichtete, Google werde für politische Anzeigen zudem die Möglichkeit sperren, eigene Kontaktlisten zur gezielten Ansprache von Nutzern hochzuladen. Das gilt als wichtiges Werkzeug für Firmen und auch Parteien, ihnen bereits bekannte Menschen auf der Plattform ausfindig zu machen. Facebook bietet seinen Werbekunden eine ähnliche Funktion an.

dpa

GRID LIST
Programmierer

Fachkräftemangel: Informatiker dringend gesucht

Der deutschen Wirtschaft fehlen weiterhin qualifizierte Fachkräfte. Im Oktober 2019 waren…
Hackergruppe

WinNTI-Hacker: Verfassungsschutz warnt vor Cyber-Angriffswelle

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hat am Freitag Unternehmen in Deutschland…
Tb W190 H80 Crop Int B618f05d5d7cbdb8cdc53709e6e227da

Virtuelle Realitäten: Eine enorme Chance für das Management

In der soeben von der Deutschen Akademie für Management veröffentlichten Analyse…
Security

Neues Forschungszentrum ATHENE

Das neue »Nationale Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit ATHENE« als…
5G

EU-Staaten wollen bei 5G-Ausbau politische Umstände berücksichtigen

Beim Ausbau des superschnellen Mobilfunkstandards 5G in Europa wollen die EU-Staaten auch…
Bitcoin Hacker

Krypto-Betrug: 2019 schon 4,4 Mrd. Dollar Schaden

Betrug mit Kryptowährungen wie Bitcoin hat unzählige Opfer in den ersten neun Monaten des…