Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

eoSearchSummit
06.02.20 - 06.02.20
In Würzburg, Congress Centrum

DSAG-Technologietage 2020
11.02.20 - 12.02.20
In Mannheim, Congress Center Rosengarten

E-commerce Berlin Expo
13.02.20 - 13.02.20
In Berlin

KI Marketing Day - Konferenz
18.02.20 - 18.02.20
In Wien

DIGITAL FUTUREcongress
18.02.20 - 18.02.20
In Frankfurt a.M.

Anzeige

Anzeige

Digitale Menschen

Großunternehmen in Deutschland fehlt bei der digitalen Transformation laut einer Studie zunehmend das Vertrauen in die eigenen Mitarbeiter. Als größtes Hemmnis bei der Umsetzung (76 Prozent) geben die Unternehmen mit deutlichem Abstand «fehlende qualifizierte Mitarbeiter mit Digital-Know-how» an, wie aus einer repräsentativen Studie der Beratungsgesellschaft Etventure hervorgeht.

Auffällig sei aber zugleich das immer stärker schwindende Vertrauen in die eigene Belegschaft. Während vor zwei Jahren noch fast jedes zweite Großunternehmen seine Mitarbeiter für ausreichend qualifiziert hielt, die Digitalisierung voranzutreiben, war es in diesem Jahr nur noch gut ein Viertel.

Obwohl die Unternehmen nach eigener Aussage stark in Weiterbildung investierten, hapere es oft an einem Grundproblem, sagte Etventure-Geschäftsführer Philipp Depiereux. Trainings- und Lernerfolge würden spätestens nach ein paar Wochen verpuffen, wenn der nötige Kulturwandel und disruptive Ansätze nicht ganzheitlich im Unternehmen verankert seien.

«Hier sind vor allen Dingen die Unternehmen selbst gefragt», erklärte die Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (CSU). «Sie müssen der Digitalisierung erste Priorität einräumen und sie top down implementieren.» Je länger sie warteten, desto größer werde das digitale Defizit.

Laut Studie sei in den Chefetagen deutscher Großunternehmen zudem die Bedeutung der digitalen Transformation erstmals seit 2016 gesunken. 2018 nannten demnach noch rund zwei Drittel (62 Prozent) der Firmen die digitale Transformation als eines der drei wichtigsten Unternehmensziele, in der jüngsten Befragung waren es nur noch gut die Hälfte (54 Prozent).

Lediglich ein Fünftel der Maßnahmen in den Unternehmen (21 Prozent) haben demnach die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsfelder zum Ziel, 2018 waren es noch 28 Prozent. Während die Digitalisierung analoger Prozesse zu den «Hausaufgaben» der Unternehmen zähle, liege aber der Schlüssel zu weiterem Wachstum in der Entwicklung neuer digitale Geschäftsmodelle, sagte Depiereux. Das sei entscheidend, um am Markt eine Spitzenposition behalten zu können. «Diese Gefahr wird von den Unternehmen insgesamt kaum gesehen.»

Für die repräsentativen Studienergebnisse befragte die GfK Nürnberg im Auftrag von Etventure im Juli und August 2019 telefonisch Entscheider aus rund 2000 Großunternehmen in Deutschland mit einem Jahresumsatz ab 250 Millionen Euro.

dpa

Anzeige

GRID LIST
Strategiegipfel IT Management

Die IT als Technology Innovator

Über den Weg zur digitalen IT-Organisation und wie digitale Technologien die Struktur,…
Puzzle Hand

FireEye übernimmt Cloudvisory

FireEye, Inc. (NASDAQ: FEYE), übernimmt Cloudvisory. Mit der Akquisition, die das…
Passwort vergessen

Vergessene Passwörter kosten Firmen viel Geld

Unternehmen würden massiv IT-Kosten sparen, wenn sie komplett auf Passwörter…
Firmenübernahme

Hitachi Vantara plant die Übernahme von Waterline Data

Hitachi Vantara, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Hitachi, Ltd., gab seine…
Tb W190 H80 Crop Int 394fe63eed12e45fddd3c0603431e264

Botschaften aus Davos 2020: Was die Welt beschäftigt

Tom Patterson, Chief Trust Officer des weltweit tätigen IT-Dienstleisters Unisys bloggt…
Hacker

Potsdam prüft Ursache für mutmaßliche Cyber-Attacke

Nach Bekanntwerden einer mutmaßlichen Cyber-Attacke auf das Computernetz prüft die…