Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

Software Quality Days 2019
15.01.19 - 18.01.19
In Wien

CloudFest 2019
23.03.19 - 29.03.19
In Europa-Park, Rust

SMX München
02.04.19 - 03.04.19
In ICM – Internationales Congress Center München

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Hacker

Zahlreiche Anwendungen für Smartphones, Tablets und Co sind sehr anfällig für das Hacking der Web-APIs (Application Programming Interfaces). Millionen Nutzer sind möglicherweise von dieser Erkenntnis betroffen, wie Forscher der Texas A&M University in ihrer aktuellen wissenschaftlichen Untersuchung warnen.

Inkonsistenzen aufdecken

APIs dienen zum Austausch und der Weiterverarbeitung von Daten und Inhalten zwischen verschiedenen Websites, Programmen und Anbietern. Sie ermöglichen Dritten den Zugang zu Benutzerkreisen und Daten-Pools. Die Forscher haben für ihre Analyse rund 10.000 mobile Apps untersucht und dabei festgestellt, dass viele von ihnen offen für das Hacken der Web-API sind.

Der Grund für die Bedrohung liegt Studienautor Guofei Gu zufolge in den Inkonsistenzen, die bei Web-API-Implementierungen für mobile Apps häufig zwischen App- und Serverlogik auftreten. Die Researcher haben ein "WARDroid-Framework" erstellt, um die in der Studie analysierten Anwendungen zu inspizieren, wobei automatisch Erkundungen durchgeführt und die erwähnten Inkonsistenzen aufgedeckt werden. Dabei wurden statische Analysen verwendet und auch ermittelt, welche HTTP-Anfragen vom Server akzeptiert werden.

Shopping-Apps betroffen

Sobald ein möglicher Angreifer Informationen darüber hat, wie diese Anfragen in einer spezifischen mobilen Anwendung aussehen, kann er seine eigenen Aktionen ausführen, indem er einige Parameter optimiert. "Zum Beispiel könnte ein böswilliger User in einer unsicheren Shopping-App kostenlos einkaufen, indem er die Preise für die Produkte in seinem Einkaufswagen negativ macht. Dabei müssen bloß ein paar HTTP-Paramter verändert werden", erläutert Gu.

"Der Prozess sollte eigentlich in der App verboten sein, kann aber unglücklicherweise vom Server akzeptiert werden", resümiert Gu. Nach der Identifizierung vieler gefährlicher mobiler Apps und Server, die Millionen Nutzer betreffen, haben die Researcher mit den Entwicklern Kontakt aufgenommen, um ihnen dabei zu helfen, die Sicherheitslücken zu schließen.

www.pressetext.com
 

GRID LIST
KI

Künstliche Intelligenz, Chance oder Riskio?

62 Prozent der TeilnehmerInnen einer aktuellem Bitkom Research-Umfrage sehen Künstliche…
Kooperation

Symantec und Fortinet kooperieren

Symantec und Fortinet kooperieren, um Unternehmen umfassende und robuste…
PayPal

Bankraub 3.0: Android-Trojaner räumt PayPal-Konten leer

Experten des IT-Security Herstellers ESET haben einen neuen Android-Trojaner enttarnt,…
Tb W190 H80 Crop Int 0b3806b7ef9581da26ebc92f1f792409

Bitkom hält EU-Urheberrichtlinie für nicht entscheidungsreif

Die Verhandlungen über eine neue EU-Urheberrechtsrichtlinie stehen vor dem Abschluss. Zum…
Apple Pay

Hier kann mit Apple Pay bezahlt werden

Apple Pay ist in Deutschland gestartet - eine Landingpage mit Informationen rund um den…
Domain

Domain-Datenbank kommt Grundsatz der Datensparsamkeit nicht nach

Die Domain-Registrierungsdatenbank WHOIS kommt den Grundsätzen der Datensparsamkeit der…
Smarte News aus der IT-Welt