Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

DIGITAL FUTUREcongress
14.02.19 - 14.02.19
In Frankfurt, Congress Center Messe

SAMS 2019
25.02.19 - 26.02.19
In Berlin

INTERNET WORLD EXPO
12.03.19 - 13.03.19
In Messe München

secIT 2019 by Heise
13.03.19 - 14.03.19
In Hannover

IAM CONNECT 2019
18.03.19 - 20.03.19
In Berlin, Hotel Marriott am Potsdamer Platz

Anzeige

Anzeige

Tastatur

Der Diebstahl von Passwörtern geschieht nicht nur durch Software und Social Engineering - es kann auch schon eine Wärmebildkamera ausreichen, die kostengünstiger und somit für Cyberkriminelle immer interessanter wird.

Laut einer Untersuchung von Wissenschaftlern der University of California reichen die Wärmespuren (Heat Traces) auf handelsüblichen Tastaturen aus, um Passwörter abzugreifen. Nach Einschätzung der Forscher sind besonders leicht Eingaben von Nutzer des Zwei-Finger-Suchsystems auslesbar. Diese ungewöhnliche Methode des Passwortknackens könnte im Bereich Cyber- und Industriespionage zum Tragen kommen.

"Gerade bei der Passworteingabe lauern unterschätzte Risiken", sagt Thomas Uhlemann, Security Specialist bei ESET. "Während viele zwar auf den unerwünschten Schulterblick achten, denkt niemand an die eigene Körperwärme - verständlicherweise. Das bietet ein Potenzial für Cyberkriminelle - egal, wie stark das Passwort ist."

Die Forscher filmten die Tastaturen, auf denen 30 Probanden Passwörter eingegeben hatten. Auf den Bildern sind die gedrückten Tasten bis zu einer Minute nach der Eingabe noch zu erkennen. Und selbst Laien gelang es in der nächsten Versuchsstufe, aus diesen Bildern korrekte Eingabesets und Passwortfragmente zu rekonstruieren. Wurde mit zwei Fingern statt mit 10-Finger-Schreibsystem geschrieben, waren die Wärmeabdrücke meist grösser - und damit für potenzielle Angreifer einfacher zu konstruieren.

Die Wissenschaftler empfehlen eine Reihe von Gegenmaßnahmen, die das Ausspähen des Passworts erheblich erschweren oder unmöglich machen sollen. Beispielsweise sollte mit der Hand über die Tastatur nach Eingabe von sensiblen Informationen gestrichen oder durch willkürliche Eingaben ein "thermisches Rauschen" erzeugt werden. Weitere Gegenmaßnahme sind das Benutzen der Bildschirm-Tastatur sowie das Tragen von wärmeisolierenden Handschuhen - ein recht unrealistisches Szenario. "Deutlich praktikabler ist der Einsatz von sicheren 2-Faktor-Authentifizerungslösungen, wie etwa ESET Secure Authentication. Diese sind komfortabel, einfach in der Bedienung und bieten den maximalen Zugangsschutz", so Uhlemann weiter.

www.ESET.de
 

GRID LIST
Uwe Scharf

Neuer Geschäftsführer Business Units und Marketing bei Rittal

Veränderung in der Geschäftsführung bei Rittal: Uwe Scharf (55) wurde zum 1. Januar 2019…
Wilder Westen

Gegen das "Wild Wild Web", für eine Zivilisierung des Internets

Was haben der Wilde Westen von damals und das Internet von heute gemeinsam? In seinem…
Brexit

BITMi bedauert Ablehnung des Brexit Deals

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) bedauert die Ablehnung des Brexit-Deals…
WhatsApp

Diese WhatsApp-Funktionen sollten Sie kennen

WhatsApp ist entgegen wiederkehrender Fragen nach der Datensicherheit nach wie vor die…
offenes Schloss

Eine Mrd. Zugangsdaten im Netz aufgetaucht

Im Internet ist eine der größten Sammlungen gestohlener Passwörter und E-Mail-Adressen…
Hacker wird verhaftet

Deutsche bezüglich Cyberverteidigung skeptisch

Kein Profi, sondern, wie es Markus Beckedahl von netzpolitik.org ausdrückt, "ein junger,…
Smarte News aus der IT-Welt