VERANSTALTUNGEN

IT-Sourcing 2018
03.09.18 - 04.09.18
In Hamburg

DILK 2018
17.09.18 - 19.09.18
In Düsseldorf

abas Global Conference
20.09.18 - 21.09.18
In Karlsruhe

it-sa 2018
09.10.18 - 11.10.18
In Nürnberg

Digital Marketing 4Heroes Conference
16.10.18 - 16.10.18
In Wien und München

Während in der realen Welt Pannenstreifen oder Rettungsgasse den Einsatzkräften im Notfall schnelleres Vorankommen sichern, bleiben im Internet kritische Datenströme im Katastrophenfall oft im Chaos stecken. Um Abhilfe zu schaffen, entwickeln Forscher am Rochester Institute of Technology ein neues Netzwerk-Protokoll. 

Dieses soll helfen, im Katastrophenfall für wichtige Datenströme schnell nutzbare Verbindungsrouten zu finden - eine Art Hochgeschwindigkeits-Pannenstreifen.

Daten-Jet im Stau

"Bei einem Notfall Daten im Internet zu teilen, ist wie zu versuchen, während der Stoßzeit mit einem Jet durch die Straßen zu fahren", sagt Jennifer Schneider, Professorin am College for Applied Science and Technology des RIT. Denn für Notfallhelfer und deren Kommandozentralen wären im Katastrophenfall oft sehr hohe Datenvolumen wichtig und nützlich, wie beispielsweise Umgebungskarten, Einsatzpläne oder auch aktuelle Social-Media-Unterhaltungen der betroffenen Bevölkerung. Die Netzwerke in der Region sind aber unter anderem durch letztere ohnehin schon stark beansprucht und oft auch grundlegender gestört.

"Es ist normal, dass Verbindungen und Router ausfallen und wenn sich die Netzwerktopografie verändert, können Datenpakete verzögert, umgeleitet oder verloren werden", erklärt Nirmala Shenoy, Informatik-Professorin am RIT. Eben diese Probleme will das Team mit seinem "Multi Node Label Routing" (MNLR) genannten Protokoll minimieren. Dieses nutzt die an Router vergebenen Labels, um potenzielle Verbindungen zu finden. Falls eine Verbindung oder ein Netzwerkknoten gestört ist, sucht es zudem sofort nach einer anderen Verbindung. Damit unterscheidet es sich vom vor bald 30 Jahren für damals noch viel einfachere Netze konzipierten Internet-Routing-Protokoll BGP.

Schneller wieder verbunden

Die Forscher haben ihren Ansatz auf der Infrastruktur des Global Environment for Network Innovation http://geni.net getestet und dabei Daten über 27 Knoten ausgetauscht. Dabei hat sich MNLR nach nur 30 Sekunden vom Versagen einer Verbindung erholt, sechs Mal schneller als BGP. Das zeigt, dass das neue Protokoll Daten bei Netzwerkstörungen schneller und zuverlässiger übertragen kann. Die Forscher arbeiten nun an der Weiterentwicklung und Verbesserung ihres Protokolls und planen Tests in einer realen Krisensituation.

www.pressetext.de

GRID LIST
David Helfer

David Helfer ist neuer Vertriebsleiter in Europa bei F5

F5 Networks hat David Helfer zum neuen Senior Vice President of Sales für Großbritannien,…
Matroschka

Malware-Matroschka: Windows-Wurm in Android-Backdoor eingebettet

Im vergangenen Monat erregte eine Android-Backdoor das Aufsehen der Virenanalysten von…
Firmenübernahme

Orange schließt Übernahme der Basefarm Holding ab

Orange gab bekannt, dass die Übernahme von 100% von Basefarm durch die…
Instagram

Instagram-Hacking-Welle: Phishing-Angriffe signifikant gestiegen

Derzeit haben einige Instagram-Nutzer keinen Zugriff auf ihre Konten und können den…
Bitcoin

Bitcoin unter 6.000 Dollar gefallen

Die Bitcoin ist in den frühen Morgenstunden auf unter 6.000 Dollar gefallen und lag…
Investment Series D

Exabeam erhält 50 Millionen Dollar mit neuer Finanzierungsrunde

Exabeam, ein Hersteller von Lösungen für Security Intelligence und Management (SIEM), hat…
Smarte News aus der IT-Welt

IT Newsletter


Hier unsere Newsletter bestellen:

 IT-Management

 IT-Security