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US-Wahlen MegaphonFake-Tweets von automatisierten Bots könnten das in der Nacht letztlich feststehende Wahlergebnis in den USA erheblich mitbeeinflusst haben. Denn rund 19 Prozent aller Kurznachrichten über die beiden Kandidaten, den Republikaner Donald Trump und die Demokratin Hillary Clinton, wurden von Robotern erzeugt, wie Wissenschaftler der University of Southern California feststellen.

Stimmung beeinflusst

"Software-Roboter, die sich als Menschen ausgeben, beeinflussen den politischen Diskurs im Social Web so stark wie nie zuvor und könnten die Aufrichtigkeit der US-Präsidentschaftswahl 2016 beeinflussen", erklärt Emilio Ferrara vom Information Sciences Institute und der USC Viterbi School of Engineering. Die Forscher haben für die Erhebung der Daten von rund 20 Mio. Tweets zwischen dem 16. September und dem 21. Oktober 2016 analysiert, die mit der Wahl in Verbindung standen.

Roboter produzierten in diesem Zeitraum in etwa 3,8 Mio. Tweets. Das sind 19 Prozent der gesamten Kurznachrichten zur Präsidentschaftswahl. "Die Präsenz dieser Bots kann die Dynamik der politischen Diskussion auf drei Wegen beeinflussen: Der Einfluss könnte von Accounts stammen, die mit schädlichen Absichten geführt werden. Zweitens: Die politische Meinung zur Neuausrichtung tut sich noch weiter auseinander. Und drittens wird die Verbreitung von falschen und unbestätigten Informationen verstärkt", so die Autoren.

Intelligente Algorithmen

Die Experten haben festgestellt, dass die Trump-Bots hauptsächlich positive Tweets verschickt haben, welche die Popularität des Kandidaten vorantreiben sollen. Die Bots von Clinton hätten dagegen eher versucht ihren Gegner zu kritisieren und schlechtzumachen.

Die besten Bots verfügen über Twitter- und Facebook-Accounts, auf denen gestohlene Bilder und Namen von realen Profilen genutzt werden. Diese Roboter sind bereits so intelligent, dass sie Tweets vesenden, kommentieren, teilen und sogar Vorlieben für die Kandidaten ausdrücken. Sogar menschliche Konversationen mit anderen Usern sind mittlerweile möglich, lassen die Forscher verlauten. Das Wahlergebnis könnte im Vorfeld deshalb sehr stark von den Software-Robotern gelenkt worden sein.

www.pressetext.com
 

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