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Sie sind für Unternehmen Fluch und Segen in einem: die Social Networks. Zum einen sind sie für einen großen Teil der Konzern-Außen-Kommunikation die ideale Plattform - zum anderen leidet die Effizienz, wenn die Mitarbeiter auch während der Arbeitszeit auf Facebook und Co. surfen. 

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Die Gefahr der sozialen Netzwerke geht aber noch weiter. Sie sind der Nährboden, durch den Schadcodes ihre Verbreitung finden. Das ist besonders für Unternehmen eine große Gefahr, wenn durch das Anklicken von Links, hinter denen Malware steckt, Computerschädlinge ins Firmennetzwerk gelangen. 
 
 
Das Mitmach-Web als Schadcode-Schleuder

Die sozialen Portale eignen sich aus Sicht der Täter hervorragend für die Verbreitung von Schadprogrammen. Dies stellt besonders für Unternehmen eine große Gefahr dar, wenn die Schadprogramme durch die Nutzung des Arbeits-PCs in das Firmennetzwerk gelangen. Eine der beliebtesten Maschen ist hier die gezielte Verbreitung von Links per Nachricht oder Pinnwandeintrag. So führt ein Link zu einem vermeintlich lustigen Video für die Mittagspause auf eine mit Schadcode verseuchte Internetseite. Per Drive-by-Download gelangt das Schadprogramm auf den Rechner und führt anschließend seine Schadfunktionen, etwa Datendiebstahl aus. Die Webseiten-URLs sind oft mit Hilfe von Verkürzungsdiensten so stark gekürzt, dass Mitarbeiter keinen Hinweis auf ein Risiko entdecken können.

Das Risiko, sich Schadprogramme auf den Firmen-Rechner zu laden ist hoch, wie eine G Data Security Studie bereits 2011 zeigt. Jeder fünfte Nutzer unterscheidet bei Links in sozialen Netzwerken nicht, ob dieser von einem Freund aus dem eigenen Bekanntenkreis oder einem Unbekannten stammt.

Social enginieering

Kriminelle nutzen soziale Portale auch, um sogenanntes Social Engineering zu betreiben, also Informationen über Firmen und Mitarbeiter auszuspähen und zu sammeln. So nehmen die Betrüger in sozialen Netzwerken über gestohlene oder gefälschte Nutzerprofile Kontakt zu ihren Opfern auf und versuchen ihnen brisante oder vertrauliche Angaben zu entlocken. Mitarbeiter können so zum Datenleck eines Unternehmens werden, wenn sie solche Information über die Portale kommunizieren und zu viel über sich und die Firma preisgeben. So könnten die Täter beispielsweise gesammelte Daten über ein Unternehmensnetzwerk nutzen, Schwachstellen in der IT-Infrastruktur zu identifizieren und dieses dahingehend gezielt anzugreifen. 

Die Profile stehlen die Täter mithilfe von Phishing-Mails. Per E-Mail erhält der Anwender etwa eine täuschend echt gefälschte Nachricht von Facebook oder LinkedIn, verbunden mit der Aufforderung, das eigene Benutzerkonto aufgrund von Unregelmäßigkeiten zu bestätigen. Der Nutzer soll daher den eigebunden Link anklicken und auf der Webseite seinen Benutzername und das Passwort hinterlegen. Eine andere Methode der Kriminellen ist das Anlegen von Profilen, hinter denen keine real existierende Person steht. Die Täter statten die Profile mit allen erforderlichen und interessanten Angaben aus, u.a. Foto und die Position in einer bestimmten Firma. 

IT-Policy bietet zusätzlichen Schutz

Und was hilft, außer gewissenhaft zu surfen? Gerade mit dem Fokus auf Unternehmen ermöglichen umfassende Sicherheitslösungen die Einhaltung der IT-Policy. Die Nutzung oder Nicht-Nutzung sozialer Netzwerke erfolgt so im Sinne der definierten  Firmenrichtlinien. G Data Endpoint Protection verfolgt genau diesen Ansatz und verbindet IT-Security-Komponenten und IT-Policy-Management in einer umfassenden All-In-One-Lösung. Die Vorteile für Unternehmen: Mehr Rechtssicherheit, eine Verringerung der Angriffspunkte und eine enorme Steigerung der Produktivität.

Thorsten Urbanski 

 
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