Anzeige

Versicherung

Die IT-Branche ist in Bewegung und Gleiches gilt für ihre Versicherungen. Vor allem bei IT-Haftpflichtversicherungen haben die Anbieter in den letzten Jahren nachgebessert, den Schutz ausgeweitet und die Beiträge gesenkt.

IT-Unternehmen sollten ihrem Versicherungsschutz daher regelmäßig ein Update verpassen, um von günstigeren Preisen und verbesserten Leistungen zu profitieren. Der auf IT-Versicherungen spezialisierte Makler ASEKURADO gibt Tipps, worauf Dienstleister bei Ihrer IT-Haftpflicht achten sollten:

Offene All-Risk-Deckung

Die IT-Haftpflichtversicherung sollte alle Risiken und typischen IT-Tätigkeiten abdecken, ohne eine einschränkende Aufzählung. Da sich das Tätigkeitsfeld von IT-Firmen laufend verändert, muss der Versicherungsschutz entsprechend flexibel sein. Dies haben auch die Versicherer erkannt, weshalb eine offene All-Risk-Deckung seit etlichen Jahren gängig Praxis ist; nur in älteren Versicherungsverträgen fehlt diese oft noch.

Bei vielen Anbietern finden sich allerdings einige Ausschlussklauseln, welche Tätigkeiten explizit nicht versichert sind. Etliche Versicherer schließen beispielsweise Cloud-Anbieter oder die Herstellung von Hardware von der Deckung aus. Netzwerkanbieter, Systemhäuser und andere IT-Dienstleister sollten daher darauf achten, dass ihre IT-Versicherung tatsächlich ihr komplettes Leistung-Portfolio abdeckt. Ist dies nicht der Fall, sollten sie nachverhandeln oder den Anbieter wechseln.

Vermögensschäden inkl. Folgeschäden

Kern einer jeden IT-Haftpflichtversicherung sind Vermögensschäden, da diese im Gegensatz zu Sach- und Personenschäden im IT-Bereich weitaus häufiger auftreten. Werden beispielsweise im Zuge eines Software-Updates wichtige Kundendaten gelöscht, entstehen Kosten für die Datenwiederherstellung. Oft sind jedoch die daraus resultierenden Folgeschäden deutlich teurer, wenn etwa der Betrieb des betroffenen Unternehmens mehrere Tage stockt und unzufriedene Kunden kündigen. „IT-Experten sollten daher darauf achten, dass auch Folgeschäden wie Umsatz- und Reputationsverlust von ihrer IT-Haftpflichtversicherung abgedeckt sind“, sagt ASEKURADO-Geschäftsführer Kai Doerk.

Projektverzögerungen

Ein klassisches Problem bei IT-Projekten sind Verzögerungen. Oft sind die Projektzeiträume knapp kalkuliert; kommt unvorhergesehen etwas dazwischen fehlt der Puffer und der IT-Dienstleister kann seine Leistungen nicht fristgerecht abschließen. Verzögerungsschäden sollten daher uneingeschränkt mit versichert sein.

Kosten und Selbstbehalt

Sind in alten Verträgen noch Selbstbeteiligungen von bis zu 2.000 Euro zu finden, müssen IT-Unternehmen mit einer aktuellen Police zum Teil nur noch 250 Euro im Schadensfall selbst tragen. Deutlich wichtiger sind jedoch die in den letzten Jahren kontinuierlich gesunkenen Versicherungsbeiträge. Als unabhängiger Makler empfiehlt ASEKURADO allen Unternehmen, deren IT-Haftpflichtversicherung älter als zwei Jahre ist, aktuelle Angebote einzuholen, um von den Kostensenkungen zu profitieren. Alternativ ermöglichen es Online-Tarifrechner wie der von ASEKURADO, innerhalb weniger Minuten aktuelle Beiträge zu ermitteln.


Weitere Artikel

Laptop

Ein Jahr nach „Schrems II-Urteil": Rechtslage weiterhin unklar

Es ist ein Jahr her, dass der EuGH (Europäischer Gerichtshof) das „Schrems II-Urteil" erlassen hat, mit dem das Privacy-Shield-Abkommen gekippt wurde. Das Privacy-Shield-Abkommen legitimierte den Transfer personenbezogener Daten zwischen der EU und den USA in…
Datenschutz

Datenschutz versus Innovation?

Jürgen Litz, Geschäftsführer der cobra – computer’s brainware GmbH sowie der cobra computer's brainware AG in Tägerwilen, Schweiz, äußert sich als Experte für DSGVO-konformes Arbeiten über den anhaltenden Diskurs zwischen Datenschützern und Unternehmen.
Cloud Computing

Eine Frage der Prioritäten: Datenschutz in Cloud-Umgebungen

In Folge der Pandemiebestimmungen scheint sich der Homeoffice-Betrieb zu einer festen organisatorischen Säule in Unternehmen zu etablieren.
Datensicherheit

Immer mehr Meetings: Deshalb ist Datensicherheit wichtig

Zoom, Teams, Skype und Co. – Videokonferenzen sind spätestens seit 2020 integraler Bestandteil des Berufsalltags geworden. Doch bereits vor Ausbruch der Pandemie waren virtuelle Meetings beliebt.
EMail

BIMI-Standard: Entrust kündigt Verfügbarkeit von Verified Mark-Zertifikaten an

Entrust, Anbieter im Bereich vertrauenswürdige Identitäten, Zahlungen und Datenschutz, gibt die allgemeine Verfügbarkeit seiner Verified Mark Zertifikate (VMCs) zur Unterstützung des „Brand Indicators for Message Identification (BIMI)“-Standards für starke…

Privacy by Design einmal ganz konkret

Die DSGVO schreibt Privacy by Design für die Software-Entwicklung vor. Sie ist jedoch bei der Konkretisierung dessen, was Privacy by Design denn nun genau bedeutet, sehr vage.

Anzeige

Jetzt die smarten News aus der IT-Welt abonnieren! 💌

Mit Klick auf den Button "Zum Newsletter anmelden" stimme ich der Datenschutzerklärung zu.