Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

ELO Solution Day Leipzig
21.03.19 - 21.03.19
In Kongresshalle Leipzig

CloudFest 2019
23.03.19 - 29.03.19
In Europa-Park, Rust

Blockchain Summit
26.03.19 - 26.03.19
In Frankfurt, Kap Europa

ELO Solution Day München
27.03.19 - 27.03.19
In Messe München

Hannover Messe 2019
01.04.19 - 05.04.19
In Hannover

Anzeige

Anzeige

Cybercrime Schaedling 8571163 500

Der erschienene Verizon Data Breach Investigations Report 2018 offenbart das Ausmaß der Bedrohungslage in Bezug auf Angriffe durch Verschlüsselungstrojaner. Die Zahl der Ransomware-Angriffe hat sich verdoppelt und stellt damit die vorherrschende Variante im Bereich Schadsoftware dar. Der Fokus liegt hierbei auf dem Abfangen geschäftskritischer Daten. Ein Statement von Piotr Kluczwajd, AVP Central Europe bei Imperva.

Die Tatsache, dass Ransomware sich weiterhin auf dem Vormarsch befindet, ist alles andere als überraschend. Innerhalb der letzten Jahre haben wir gesehen, wie das Geschäft mit Verschlüsselungstrojanern eine Industrialisierung durchläuft. Diese ermöglicht es Angreifern, Ransomware-Kampagnen aus einzelnen Bausteinen, die sie beispielsweise in Darknet-Foren erworben haben, selbst aufzubauen. Der am häufigsten genutzte Exploit im Jahre 2017 war unangefochten EthernalBlue, welcher in zahlreichen Ransomware Kampagnen wie etwa WannaCry verwendet wurde.

Bei allem Respekt für die betriebene Forschung in Bezug auf Verschlüsselungstrojaner und die zu Tage getretenen Ergebnisse ist der Fokus zu stark auf, wie ich sie nenne, „laute“ Angriffe gerichtet. Hierbei werden andere Bedrohungen wie Datendiebstahl und die Rekrutierung gestohlener Maschinen für verschiedene Zwecke wie Crypto-Mining oder dem Beitritt eines Botnets oft außer Acht gelassen. Im Gegensatz zu Datendiebstahl stellt Ransomware einen „lauten“ Angriff dar, den das Opfer in hundert Prozent der Fälle bemerkt. Die meisten Datendiebstahlangriffe werden allerdings nicht erkannt und das Opfer weiß häufig nicht, dass eine Attacke stattgefunden hat. Eine Tatsache, die sowohl für interne als auch für externe Datenverstöße gilt.

Ransomware ist zwar aus der Sicht der Geschädigten die am häufigsten stattfindende Angriffsart, doch die Betroffenen sind sich unter Umständen gar nicht bewusst, dass sich beispielsweise bereits fünf weitere, unentdeckte Arten von Malware im Netzwerk und damit im Unternehmen befinden. Diese versteckte Malware sammelt und exfiltriert unter Umständen im Hintergrund Daten, sammelt Anmeldeinformationen und kompromittiert Rechner. Möglich ist auch, dass ein paar hundert Desktops im Unternehmen dazu genutzt werden, um Crypto-Währungen für anonyme Accounts zu schürfen – oder aber auf das Kommando zu einem groß angelegten DDoS-Angriff auf ein gemeinsames Ziel warten.

Zusammenfassend sollte man die Gefahren durch Ransomware in keinem Fall unterschätzen, da diese jährlich unbestritten massiven wirtschaftlichen und ideellen Schaden anrichten. Dabei sollten Betriebe allerdings nicht die Gefahr weniger „lauter“ Angriffe unterschätzen, die möglicherweise im Hintergrund ablaufen und Daten kompromittieren. 

imperva.com

GRID LIST
Bank

IT-Security: Sichere Kommunikation mit der Bank

Die IT-Sicherheit von Banken lässt häufig zu wünschen übrig, schlägt…
Trojaner

Trojaner Emotet gefährlicher denn je

Die Gefahr, die von dem Trojaner Emotet ausgeht, ist noch nicht vorüber. Ganz im…
Tb W190 H80 Crop Int 435a88a9a5029a89779cc54837f4d636

Neue Adware-Kampagne: 150 Millionen Nutzer von ‚SimBad‘ betroffen

Die Sicherheitsforscher von Check Point Software Technologies Ltd. (NASDAQ: CHKP) haben…
Schwachstelle

Microsoft-Office-Schwachstelle ist Einfallstor für Cyber-Angriffe

Spätestens mit der Einführung der DSGVO hat in Europa eine gewisse Sensibilisierung…
Putzfrau

Zeit für den Frühjahrsputz in den digitalen vier Wänden

Wenn der warme Frühling kommt, nutzen viele Menschen die Zeit zum Großreinemachen. So ein…
Richterhammer

Cybersecurity Act - Auf dem Weg zu höherer Cybersicherheit

Gestern stimmte das Europäische Parlament über den "Rechtsakt zur Cybersicherheit", den…