VERANSTALTUNGEN

IT-Sourcing 2018
03.09.18 - 04.09.18
In Hamburg

DILK 2018
17.09.18 - 19.09.18
In Düsseldorf

abas Global Conference
20.09.18 - 21.09.18
In Karlsruhe

it-sa 2018
09.10.18 - 11.10.18
In Nürnberg

Digital Marketing 4Heroes Conference
16.10.18 - 16.10.18
In Wien und München

Auge Digital 662058799 500

Den meisten Menschen ist mittlerweile bewusst, dass sie im Internet unter ständiger Beobachtung stehen. Der Versandhändler verfolgt, welche Produkte man ansieht, die Suchmaschine beobachtet, nach welchen Begriffen man sucht und der Browser merkt sich, welche Internetseiten man besucht hat. Soweit, so bekannt.

Doch manche Seiten gehen noch ein ganzes Stück weiter, wie Forscher der Universität Princeton nun herausgefunden haben.

Grundlage ihrer Untersuchung ist eine Technik namens Session Replay. Anbieter wie Clicktale, Fullstory, Hotjar, UserReplay, SessionCam, Smartlock oder Yandex bieten ihren Kunden Skripte, die diese auf ihren Webseiten implementieren können. Solche Programme zeichnen alles auf, was der Nutzer auf der Seite macht, sei es bei der Texteingabe oder mit dem Cursor. Ziel ist es, herauszufinden, wie sich Nutzer auf der Website verhalten, um diese noch besser auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zuschneiden zu können. Eigentlich ein legitimes Ziel, möchte man meinen.

Doch es gibt ein Problem: Die Datensammler-Programme sind ein wenig übereifrig und zeichnen wirklich alles auf, also auch die Eingabe von persönlichen Daten wie Kennwörtern, Nachrichten, Kreditkartendaten oder E-Mail-Adressen. Sogar Texte, die nicht abgeschickt, sondern nur eingegeben oder versehentlich in ein Textfeld kopiert werden, sind vor der Datenkrake nicht sicher. Und es kommt noch schlimmer, denn die gesammelten Informationen werden in vielen Fällen über eine ungesicherte Verbindung in Echtzeit weitergeleitet. Selbst wenn eine Seite die Daten vor dem Senden ordnungsgemäß verschlüsselt, können Angreifer sie abfischen, ohne dass der Nutzer oder der Webseitenbetreiber etwas davon mitbekommt.

Wie viele der meistbesuchten Webseiten weltweit diese Technologie einsetzen, wollten die Forscher aus Princeton genauer herausfinden. Auf mindestens 482 Seiten konnten sie schließlich eines der oben genannten Skripte feststellen, darunter auch auf den Internetauftritten von Microsoft und Adobe. Besonders ärgerlich ist, dass in der Regel kein Hinweis auf den Einsatz erfolgt. So können die Nutzer aber auch nicht selbst entscheiden, ob sie das Risiko eingehen wollen oder nicht. Einen einfachen Schutz per Antivirenprogramm, Ad-Blocker oder Privatsphäre-Einstellung vor den Datensammlern gibt es nicht, lediglich Skript-Blocker hindern sie an ihrer Arbeit. Diese lassen sich als Add-on für viele Browser herunterladen. Allerdings kann es passieren, dass gutartige Skripte ebenfalls blockiert und manche Seiten in ihrer Funktionalität eingeschränkt werden.

www.8com.de
 

GRID LIST
Faxgerät

Faxploit-Sicherheitslücke: Wie sicher ist die Fax-Technologie?

Richtigstellung: Nicht die Fax-Technologie ist per se unsicher. Die zu diesem Thema…
Geschenkarten

Cyberkriminelle verschenken „50-Euro-Geschenkkarte für lau!“

Ob Geschenkgutschein für Amazon oder Google Play, Freikarten für den Freizeitpark oder…
Firewall

Schutz vor Angriffen auf private und geschäftliche E-Mail-, Social Media- und Cloud-Anwendungen

Proofpoint, Inc., kündigte drei Neuerungen bei der anwenderbezogenen IT-Sicherheit an:…
DDoS Attack

9.325 DDoS-Attacken im 2. Quartal 2018

Laut Link11 hat es von April bis Juni über 9.000 DDoS-Attacken in Deutschland, Österreich…
Leopard jagt Springbock

IT trifft OT – eine folgenreiche Begegnung

Sitzt man in einer Vorlesung für Elektroingenieure gehört dieser Satz vielleicht zu den…
Mann mit Lupe

Auf den Spuren der Hacker - wie werden gestohlene Passwörter genutzt?

Phishing-Angriffe, die darauf abzielen, mittels Social Engineering von Mitarbeitern…
Smarte News aus der IT-Welt

IT Newsletter


Hier unsere Newsletter bestellen:

 IT-Management

 IT-Security