Net.Law.S 2018
20.02.18 - 21.02.18
In Nürnberg, Messezentrum

CESIS 2018
20.02.18 - 21.02.18
In München

SAMS 2018
26.02.18 - 27.02.18
In Berlin, Maritim proArte

Plentymarkets Online-Händler-Kongress
03.03.18 - 03.03.18
In Kassel

Search Marketing Expo 2018
20.03.18 - 21.03.18
In München, ICM – Internationales Congress Center

Malware WarnschildFast 40.000 Mobilgeräte sind in Deutschland aktuell mit HummingBad Malware infiziert – insgesamt wurden mehr als 13 Millionen Angriffe in Deutschland festgestellt. Check Point stellt in einem aktuellen Bericht fest, dass mit der Android Malware HummingBad jeden Monat global 300.000 Dollar umgesetzt werden.

Über 10 Prozent der Angriffe weltweit finden in Deutschland statt.

Check Point Software Technologies veröffentlicht einen Bericht über den Android-Schädling HummingBad. Dieser wurde bereits im Februar 2016 von Check Point entdeckt und führt seit Monaten die Liste der Top Mobile Malware in Deutschland an.

HummingBad erstellt einen permanenten Rootzugriff auf dem Endgerät des Opfers und kreiert Einnahmen durch manipulierte Klicks auf Bannerwerbung. Zusätzlich kann durch die Malware weiterer Schadcode eingeschleust werden, um beispielsweise Informationen auch aus geschützten Bereichen zu extrahieren.

Hinter der Schadsoftware soll die chinesische Gruppe Yingmob stehen. Neben einem legitimen Werbeanalyseunternehmen soll die Organisation auch Schadsoftware entwickeln. Das Unternehmen gilt als gut organsiert und verfügt über 25 Mitarbeiter in vier Abteilungen.

Die Hinweise dazu kommen von mehreren Forschungsunternehmen. Es gibt zusätzlich Anzeichen, das Yingmob ebenfalls für die iOS Malware Yispecter verantwortlich ist:

  • Yispecter nutzt Zertifikate von Yingmob, um sich auf Endgeräten zu installieren
  • HummingBad und Yispecter teilen sich einen C&C Server
  • Verzeichnisse von HummingBad enthalten QVOD Documentation, einen iOS Player für pornografische Inhalte, welche von Yispecter angesteuert werden

Yingmob nutzt HummingBad und kontrolliert momentan 85 Millionen Geräte weltweit und generiert damit ungefähr 300.000 Dollar Umsatz pro Monat. In Deutschland sind aktuell 39.719 Endgeräte infiziert, insgesamt wurden 13.063.572 Angriffe in der Bundesrepublik registriert. In Relation zu den Attacken weltweit sind das 11,57 Prozent aller Angriffe bisher.

Besonders gefährlich ist, dass die Angriffswellen noch potenziell ausbaubar sind. Yingmob und andere Gruppen könnten ihren Zugriff auf die Geräte nutzen, um riesige Botnetze aufzubauen und durch gezielte Attacken immensen Schaden anrichten bzw. diese Fähigkeiten an den meistbietenden verkaufen.

Weitere Informationen:

Ein detaillierter Bericht zu HummingBad kann hier heruntergeladen werden.

www.checkpoint.com

GRID LIST
Bill Evans

NATO-Vorstoß in Sachen offensiver Cyber-Kriegsführung

Die NATO soll gerade dabei sein, Leitlinien zur Cyber-Kriegsführung für die Militärs zu…
Tb W190 H80 Crop Int B5b0ff15e508b5ed0e077aec201a86db

Wie eine IT-Security-Architektur die Digitalisierung vereinfacht

Die aktuelle OWASP Top 10 Liste, die vor kurzem veröffentlicht wurde, klärt über…
WLAN Cyber Crime

Vorsichtsmaßnahmen nach WPA2-Sicherheitslücke

Avast warnt vor den Konsequenzen der WPA2-Sicherheitslücke KRACK. Unternehmen und…
Tb W190 H80 Crop Int Fdef4a5c2ffd2a8f9afde14b4aefbad1

Wer soll sich so viele Passwörter merken?

Kein Mbit fließt, ohne dass erneut eine Sicherheitslücke in den Schlagzeilen ist. Von…
Cloud Security

Learnings aus dem Cyberangriff bei Uber

Beim Fahrdienst-Vermittler Uber erlangten Cyberangreifer im Oktober 2016 Zugriff auf eine…
Tb W190 H80 Crop Int C2ba5ef936b84b748ce5064d774e909c

Die zentrale Rolle von Login-Daten im Uber-Hack

Der Vermittlungsdienst zur Personenbeförderung Uber erlitt 2016 einen Hack, in dem bis zu…
Smarte News aus der IT-Welt

IT Newsletter


Hier unsere Newsletter bestellen:

 IT-Management

 IT-Security