Anzeige

Kommunikation

IT-Sicherheit ist nicht zuletzt eine Frage der verständlichen Kommunikation. Und hier gibt es Nachholbedarf. Dies zeigt eine Sonderauswertung der 513 Antworten deutscher Teilnehmer der Bitdefender-Studie „10 in 10“ .

Fast jeder Zweite (47%) denkt, dass sich schon das Reden über Cyber-Sicherheit dramatisch ändern muss. Nach Aussage von 27% der Befragten war es in den letzten zehn Jahren für CISOs und Sicherheits- und IT-Entscheider „relativ schwierig“, mit neuen Fachausdrücken Schritt zu halten, 3% sagten sogar, dies sei „unmöglich“ gewesen.

Wie sollen aber die IT-Sicherheitsspezialisten in Zukunft über IT-Sicherheit reden? Hier die von den deutschen Befragten am häufigsten gewählten Antworten:

- Einfachere und dadurch bessere Kommunikation mit der C-Suite, um umfassendere Geschäftsrisiken zu verstehen: 42%
- Verbesserter Wissensaustausch zwischen Sicherheitsprofis, um sicherzustellen, dass Risiken schneller beseitigt werden: 41%
- Mehr Kommunikation mit der breiten Öffentlichkeit und den Kunden, so dass alle Anwender die Gefahren besser verstehen - 36%
- Weniger fachspezifische Sprache, damit die gesamte Organisation die Risiken versteht und weiß, wie man geschützt bleibt - 36%.

Daraus folgt: Solange die IT-Security-Branche nicht lernt, besser zu kommunizieren, wird es – unabhängig von den verfügbaren Instrumenten – immer Lücken geben, die Cyber-Kriminelle gut ausnützen können. Zum Beispiel verlieren sich Top-Manager genauso wie Verbraucher oft in einem Meer von Informationen und Branchenjargon, den Cyber-Sicherheitsexperten häufig verwenden. Das verstehen aber nur diejenigen, die über fundierte Sicherheitskenntnisse verfügen.

Doch einige Tendenzen der Studie lassen hoffen, etwa die Ergebnisse hinsichtlich der Grundsatzfrage: „Versteht Ihr Unternehmen den Wert der Cyber-Sicherheit?“ Danach gefragt, ob sie im Jahr 2015 diese Frage bejaht oder verneint hätten, stimmten 61% der deutschen Studienteilnehmer zu. Für 2020 bejahen mit 71% deutlich mehr Experten diese Frage. Das heißt: Das Verständnis im Unternehmen für die wichtige Rolle von Cyber-Security macht Fortschritte.

Dieser Fortschritt ist zu begrüßen. In Zukunft wird jeder in Sachen Sicherheit mitreden müssen. Denn welches IT-Sicherheitsthema wird in den nächsten 12 bis 18 Monaten für die Verantwortlichen das wichtigste sein? Am häufigsten genannt wurde mit 27% die Aussage: „Cyber-Sicherheit liegt in der Verantwortung aller, nicht nur in der IT“.

Wenn das mal keine Kommunikationsaufgabe ist …

Die Studie sollte hier zum Download verfügbar sein.

www.bitdefender.de


Artikel zu diesem Thema

Security eBook
Jan 09, 2021

Cybersecurity - KI in Angriff und Abwehr

Cyber-Angriffe sind in den letzten Jahren immer ausgefeilter, effektiver und schneller…

Weitere Artikel

Endpoint Security

Warum Endpoint-Schutz auch bei Offline-Systemen notwendig ist

In Teilen der IT-Welt dominiert die Meinung, dass einige Systeme keinen Endpoint-Schutz benötigen. Diese Einschätzung ist häufig für solche Geräte anzutreffen, die isoliert und nicht mit dem Internet verbunden sind oder keine wichtigen Daten oder Programme…
Produktion

IT-Security - Digitalisierung - Mobile Office – für jede Branche die richtige Lösung für den Netzwerkschutz

Der Wandel der Arbeitswelt, der sich durch mobiles Arbeiten sowie in der fortschreitenden Digitalisierung, dem Internet of Things sowie dem Auslagern verschiedener Dienste in die Cloud immer weiter beschleunigt, sind Gründe dafür, dass Unternehmen in Bezug…
Cloud Identity

Cloud-Identitäten - ungenutzt und ungeschützt

Knapp die Hälfte aller Cloud-Identitäten werden nicht mehr genutzt – und stellen so ein enormes Risiko für die Datensicherheit von Unternehmen dar. Dies ist eines der Ergebnisse des 2021 SaaS Risk Report des Cloud Research Teams von Varonis Systems.

Anzeige

Jetzt die smarten News aus der IT-Welt abonnieren! 💌

Mit Klick auf den Button "Zum Newsletter anmelden" stimme ich der Datenschutzerklärung zu.