Mit der Mindmapping Methode erfolgreich brainstormen

Wer kennt das nicht? Es geht darum, ein neues Projekt zu starten oder ein akutes Problem zu lösen. Die Verantwortlichen setzen sich zusammen und halten den aktuellen Wissensstand fest. Dann sollen Ideen gesammelt werden. Also wird ein Brainstorming angesetzt.

Aber was verbirgt sich dahinter? Wie lässt sich ein Brainstorming gestalten? Ist es vielleicht sogar möglich, diesen kreativen, unstrukturierten Prozess effektiv zu gestalten?

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Als Brainstorming bezeichnet man eine Gruppen-Kreativitätstechnik, mit der gemeinsam und in einer sehr freien und fließenden Art und Weise Ideen gesammelt werden. Das Geheimnis eines erfolgreichen Brainstormings liegt darin, wie es durchgeführt wird. Wichtig ist, dass es einen Verantwortlichen gibt, der die Brainstorming-Sitzung einberuft, entscheidet, wer daran teilnimmt und der dann auch das Meeting moderiert.

So wenig wie möglich – so viel wie nötig

Handelt es sich um ein Brainstorming im Projektkontext, ist es ratsam, das Projektkernteam an einem Tisch zusammen zu bringen. Ein Tipp: Brainstormings lassen sich heutzutage natürlich auch virtuell durchführen. Erfahrungsgemäß jedoch ist das Ergebnis wertiger, wenn man sich gemeinsam an einem Ort trifft. Das fördert die Kreativität, das Gemeinschaftsgefühl und sorgt auch dafür, dass von Anfang an Ziele, Prioritäten und Verantwortlichkeiten bekannt sind. In einem Face-to-Face-Brainstorming können die Gedanken besser ausgetauscht und Inspirationen leichter nachgegangen werden. Aber was sollte man beachten, damit beim Brainstorming auch „etwas herauskommt“? Ist es nicht gerade das Besondere am Brainstorming, dass man sich treiben lässt? Ja und Nein. 

Konkrete Rahmenbedingungen und technische Hilfsmittel können den Kreativprozess unterstützen. Wichtig ist nur, dass er nicht zu stark reguliert wird, denn das untergräbt den Ideenfluss. Aus exakt diesem Grund ist Mindmapping die ideale Methode, ein Brainstorming umzusetzen. Sie bietet zum einen den nötigen Rahmen, der hilft, Ideen zu entwickeln und zu strukturieren. Zum anderen lässt die Methode genügend Freiraum für Kreativität, ohne dass ein Brainstorming ziel- oder orientierungslos wird.

Deshalb sind Gedankenlandkarten so wertvoll

Im Grunde sind Mindmaps nichts anderes als eine Niederschrift von Gedanken, die man nach und nach in eine Struktur überführt. Sie sind deshalb so wirkungsvoll, weil ihre visuelle Struktur dem menschlichen Denken besser entspricht als das lineare Erfassen von Informationen. Bereits in den 70er Jahren entwickelte der englische Autor und Redner Tony Buzan das Mindmapping-Prinzip. Dabei ging er von einem zentralen Begriff aus, dem er die unterschiedlichsten Themen, Aspekte, Ideen, Herausforderungen, Informationen etc. zuordnete – und zwar völlig unstrukturiert. Die so entstandene Gedankenlandkarte, die aus sogenannten Ästen und Zweigen besteht und vielfach farblich gestaltet wird, kann dann in einem nächsten Schritt in Kategorien, Themen, etc. geordnet werden.  

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Brainstormen mit MindManager 

Dieser kreative, fließende Prozess ist es, der das Brainstorming unterstützt. Diese Vorgehensweise kommt der Art wie wir denken bzw. wie unser Gehirn Informationen verarbeitet am nächsten. Durch das Erstellen einer formlosen Map kann jeder seinen Gedanken freien Lauf und sich inspirieren lassen. Trotzdem ist gewährleistet, dass man immer das Thema im Blick hat und sich auch nicht in Nebensächlichkeiten verliert. 

Erfolgten die Ursprünge dieser Methode noch auf dem Papier – mit bunten Stiften und verschiedenen Formgebungen – gibt es heute eine Vielzahl von Mindmapping-Tools, mit denen sich digital Mindmaps erstellen lassen. Marktführer in diesem Bereich ist die Softwarelösung MindManager. Bereits seit über 20 Jahren gibt es MindManager. In den heute verfügbaren Versionen für Einzelanwender und Unternehmen, als Cloudlösung oder on-premise, bietet MindManager eine breites Feature-Spektrum, u.a. auch zum Brainstormen. Wer möchte, kann seine Brainstorming-Map im Anschluss als Grundlage für seine Projektarbeit nehmen oder zur einer Wissenslandkarte ausbauen – je nach Bedarf und Belieben. Denn das Gute am Mindmapping ist, dass sich die erarbeiteten Ideen, Vorschläge oder Informationen danach so vielfältig nutzen lassen, dass auch hier der Kreativität und den Einsatzmöglichkeiten kaum Grenzen gesetzt sind.
 

Checkliste: Brainstorming mit Mindmaps

1. Neue Map erstellen

2. Brainstorming Modus aktivieren

3. Ideen und Informationen sammeln

4. Per Drag & Drop Inhalte sortieren

5. Inhalte ein- und ausblenden und fokussiert weiter brainstormen 

6.  Zusatzinformationen als Anhänge oder Links hinzufügen

7. Brainstorming-Map speichern und Teilnehmern zukommen lassen

8. Follow-Up Brainstorming zur Verdichtung der gesammelten Ideen

www.mindmanager.com

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