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Bewerbung

Der Lebenslauf spielt bekanntlich eine überaus wichtige Rolle, wenn es darum geht, sich auf eine neue Stelle zu bewerben. Der Grund dafür ist so einfach wie plausibel, da der Personalchef anhand der Vita binnen kürzester Zeit erkennen kann, ob der Bewerber alle wichtigen Qualifikationen mit sich bringt und dementsprechend auch zu der ausgeschriebenen Stelle passt.

Allerdings können Fehler im Lebenslauf leider recht schnell den Gesamteindruck ruinieren und im schlimmsten Fall sogar dazu führen, dass der Anwärter aus dem Bewerbungsverfahren ausscheidet – obwohl er eigentlich sehr gut zu dem Unternehmen und der angestrebten Position passen würde. Daher ist es auch überaus wichtig, einen möglichst fehlerfreien Lebenslauf abzuliefern – aber wie funktioniert das denn eigentlich am besten? Worauf muss man dabei achten? Und wie lassen sich Fehler im Lebenslauf am einfachsten verhindern?

Vermutlich hat jeder schon mal den Spruch „Nobody is perfect“ gehört – und gerade in Bezug auf die Bewerbung und den Lebenslauf passt dieses Motto wie die Faust aufs Auge. Denn selbst wenn man bei der Erstellung der Vita auf jedes noch so kleine Detail achtet, können sich Fehler, Buchstabendreher oder Interpunktionspatzer einschleichen. Bis zu einem gewissen Grad sind diese Fehler vertretbar, doch gibt es auch einige Makel, die bei nahezu jedem Recruiter einen mehr als faden Beigeschmack hinterlassen und dementsprechend recht schnell dafür sorgen können, dass die Bewerbung direkt auf dem Absagestapel landet. Worum es sich dabei genau handelt und wie sich diese Fehler am besten vermeiden lassen, zeigt der nun folgende Ratgeber. Gut zu wissen: Da sich die Ansprüche der verschiedenen Personaler zum Teil recht deutlich voneinander unterscheiden können, gehen wir in diesem Artikel hauptsächlich auf die Fehler ein, die als besonders schwerwiegend gelten.


Wer Lebenslauf Vorlagen nutzt, muss trotzdem auf Fehler achten  

Wer die überaus praktischen Lebenslauf Vorlagen nutzen oder die Vita direkt online erstellen möchte, hat in Sachen Anbieter bekanntlich die Qual der Wahl. Doch obwohl es mittlerweile viele verschiedene Möglichkeiten gibt, die Vita als bereits fertige Vorlage herunterzuladen respektive mit nur wenigen Mausklicks direkt im Browser zu erstellen, sollte man trotzdem großen Wert auf die korrekte Rechtschreibung und Interpunktion achten – denn schließlich möchte man ja einen möglichst perfekten ersten Eindruck bei dem verantwortlichen Personaler hinterlassen. Dementsprechend sollte man die komplette Vita vor dem Verschicken (sei es ausgedruckt per Post, per E-Mail oder – falls möglich – direkt über das Jobportal des potentiell neuen Arbeitgebers) noch einmal ganz in Ruhe gegenlesen und dabei besonders auf Buchstabendreher, falsche Worttrennungen, fehlende Kommata und sonstige Flüchtigkeitsfehler achten. Tipp: Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte den Lebenslauf (und im Optimalfall die gesamten Bewerbungsunterlagen) von einem guten Freund oder einem Verwandten Korrekturlesen lassen – denn bekanntlich sehen vier Augen stets mehr als nur zwei.


Fehlende Angaben, unwichtige Infos, Lücken und Lügen: Dinge, die kein Recruiter sehen möchte     

Während die bereits genannten Rechtschreib- und Interpunktionsfehler in der Regel nicht immer automatisch direkt zum Ausschluss der Bewerbung führen, gibt es einige Dinge, die nahezu jeden Personaler auf die Palme bringen und sehr schnell dafür sogen können, dass man definitiv nicht zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird. Welche das sind und wie man diese Fehler am besten vermeiden kann, zeigt die nun folgenden Auflistung.

Lügen im Lebenslauf
Wer seine Vita mit Unwahrheiten aufhübscht, Fort- und Weiterbildungen oder Webinar-Teilnahmen einfach erfindet und andere Lügen nutzt, um sich selber besser darzustellen, minimiert nicht nur seine Chancen auf den gewünschten Job, sondern riskiert im schlimmsten Falle sogar eine fristlose Kündigung, sofern diese Unwahrheiten nach der Anstellung ans Licht kommen sollten. Aus diesem Grund sollte man auf jeden Fall darauf verzichten und sich stattdessen lieber auf die Dinge konzentrieren, die man auch tatsächlich beherrscht.

Mut zur Lücke
Lücken im Lebenslauf gelten mittlerweile nicht mehr als direktes Ausschlusskriterium – allerdings sollte der Bewerber darauf gefasst sein, diese Lücken im späteren Bewerbungsgespräch auch plausibel erklären zu können. Darüber hinaus gilt es darauf zu achten, dass die „Fehlzeiten“ nicht mehr als drei Monate ausmachen. Falls das doch der Fall sein sollte – beispielsweise aufgrund einer längeren Arbeitslosigkeit – kann man unter anderem Fort- und Weiterbildungen angeben, um dem Recruiter zu zeigen, das man während dieser Auszeit an seinen Fähigkeiten und Kenntnissen gearbeitet hat.

Die Feinheiten der Formatierung
Wer den Lebenslauf online erstellt, hat unter anderem den Vorteil, dass der Aufbau und die Formatierung in der Regel bereits vorgegeben sind. Nichtsdestotrotz sollte man auf jeden Fall darauf achten, weder zu viele verschiedene Schriftarten, noch eine zu kleine Schriftgröße oder auch uneinheitliche Aufzählungszeichen zu verwenden. Denn ein einheitliches Design sieht nicht nur besser aus, sondern ermöglicht es dem Personalchef zudem, die Bewerbung in einem Fluss durchlesen zu können.

Unwichtige Kenntnisse und irrelevante Informationen
Da der Personaler den Lebenslauf dazu nutzt, um sich ein Bild über den Bewerber und dessen bisherigen Lebensweg zu machen, sollte die Vita natürlich auch einen informativen Mehrwert bieten. Daher sollte man den Fokus auch stets auf relevante Informationen legen und unwichtige Dinge, wie zum Beispiel den Namen der Grundschule oder die Anzahl der Geschwister, außen vor lassen. Gleiches gilt übrigens auch in Bezug auf die Kenntnisse und Fähigkeiten, auf die wirklich jeder Personaler achtet. Je relevanter diese für den gewünschten Job sind, desto höher sind auch die Chancen, zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.

Fehlende Angaben
Abschließend sei noch gesagt, dass fehlende Angaben zu den verbreitetsten Fehlern gehören, die ein Bewerber machen kann. Dazu gehört unter anderem das Vergessen der Unterschrift oder der eigenen Kontaktdaten. Tipp: Neben der aktuellen Telefonnummer sollte auch immer eine E-Mail-Adresse angegeben werden, die sich im Optimalfall aus dem Vor- und Zunamen zusammensetzt. Dementsprechend empfiehlt es sich, bei der abschließenden Rechtschreibprüfung auch auf eventuell fehlende oder unvollständige Angaben zu achten.


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