Neue Rollen bringen neue Anforderungen mit sich

Der Fachkräftemangel in der Tech-Branche – die praxisorientierte IT-Ausbildung wird immer wichtiger

Fachkräftemangel, Threat Intelligence Deutschland, KI in der Cybersicherheit, IT-Sicherheitslage Deutschland, Cybersecurity Fachkräftemangel, Threat-Analysten, Deutschland, Fachkräfte

Die Wirtschaft sieht sich bereits seit Jahren mit einem Mangel an qualifizierten IT-Fachkräften konfrontiert.

Unternehmen aus der digitalen Wirtschaft suchen händeringend nach Softwareentwicklern, Systemarchitekten und IT-Spezialisten, die nicht nur das theoretische Wissen mitbringen, sondern auch in der Lage sind, komplexe Anforderungen praktisch umzusetzen. Gleichzeitig wächst der technologische Anspruch rasant: KI-Anwendungen, die Cybersecurity, Cloud-Strukturen und die Cybersecurity verlangen nach Kompetenzen, die weit über die klassischen Grundlagen hinausgehen.

Anzeige

Wenn Stellen unbesetzt bleiben

Seit vielen Jahren sind die Auswirkungen des Fachkräftemangels spürbar. Innovationszyklen dauern wesentlich länger als gedacht, Projekte verzögern sich und die internen IT-Abteilungen geraten immer mehr unter Druck. Besonders mittelständische Unternehmen kämpfen damit, die besten Talente für sich zu gewinnen. Diese sollten sich schnell in die bestehenden Systeme einarbeiten und damit produktiv werden. Gefragt sind besonders Fachkräfte, die nicht nur programmieren, sondern größere Zusammenhänge verstehen, die Anforderungen analysieren und auf diese Art und Weise selbsttätig tragfähige Lösungen für die jeweiligen Unternehmen entwickeln.

Hochschulen sind die Partner für die Praxis

Hochschulen mit einem angewandten Profil gewinnen an Bedeutung und spielen eine zentrale Rolle bei der Schließung eventueller Qualifikationslücken. Diese Schulen orientieren sich stärker an den Bedürfnissen der Wirtschaft und integrieren immer eifriger Praxissemester, intensive Projektarbeiten und Kooperationen mit etablierten Unternehmen aus der Region. Der Wissenstransfer zwischen der Lehre, der Forschung und der direkten industriellen Anwendung ist damit möglichst direkt. Studierende bereiten sich so realistisch auf den Berufsalltag vor und für Unternehmen ergibt sich ein Pool an Nachwuchskräften, die weitaus schneller als bisher im professionellen Umfeld einsetzbar sind.

Newsletter
Newsletter Box

Mit Klick auf den Button "Jetzt Anmelden" stimme ich der Datenschutzerklärung zu.

Neue Rollen bringen neue Anforderungen mit sich

Mit der Weiterentwicklung der Tech-Branche verändern sich auch die Berufsbilder. Neben dem klassischen Entwickler gibt es heute Positionen wie den Data Architect, den DevOps Engineer oder den IT-Security-Specialist. Bei derartigen Profilen braucht es ein möglichst breites Verständnis von Systemen, Prozessen und Schnittstellen. Die moderne IT-Ausbildung muss gerade deshalb möglichst interdisziplinär angelegt sein und gleichermaßen technische und konzeptionelle Fähigkeiten fördern.

Anzeige

Unternehmen müssen genauer hinschauen

Der Abschluss sagt nicht alles über einen Kandidaten aus, weshalb es sich immer mehr lohnt, nicht nur auf den Titel oder die Noten, sondern auch auf die vermittelten Ausbildungsinhalte zu schauen. Ein Studiengang mit starkem Praxisbezug und Einblick in das IT-Recht liefert genau die Kompetenzen, die im Arbeitsalltag gefragt sind. Absolventen integrieren sich schneller und reibungsloser in bestehende Teams und übernehmen früher Verantwortung. Das trägt zur Wertschöpfung bei, reduziert die Einarbeitungszeit und erhöht die Chancen, dass sich ein Unternehmen langfristig an einen Mitarbeiter bindet.

Bildung ist ein Standortfaktor

Eine leistungsfähige IT-Ausbildung ist ein entscheidender Standortfaktor. Gelingt es einer Region, praxisnah ausgebildete Fachkräfte hervorzubringen, so stärkt das die Innovationskraft und die Attraktivität der technologiegetriebenen Unternehmen enorm. Es braucht noch mehr den Schulterschluss zwischen den Hochschulen und der Wirtschaft, denn das ist kein optionales Modell mehr, sondern eine regelrechte strategische Notwendigkeit.

Über Nacht lässt sich der Fachkräftemangel in der IT-Branche nicht lösen, doch die konsequent praxisorientierte IT-Ausbildung ist einer der wirksamsten Hebel, um das Angebot und die Nachfrage nachhaltig näher zusammenzubringen. Je mehr Studierende unter Realbedingungen lernen, desto besser ist es um ihre Chancen, aber auch um die Chancen regionaler Technologieunternehmen bestellt. 

Anzeige

Artikel zu diesem Thema

Weitere Artikel

Newsletter
Newsletter Box

Mit Klick auf den Button "Jetzt Anmelden" stimme ich der Datenschutzerklärung zu.