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Recruiting KI

Recruiting-Experte Morten Babakhani ist fest davon überzeugt, dass die Suche von Fachkräften für Recruiter:innen bald wieder viel einfacher wird. Sie werden dank smarter KI-Technologien nicht nur Kosten für aufwendiges Headhunting und Active Sourcing sparen, sondern vor allem wieder mehr Zeit für strategische Projekte und Gespräche mit Bewerber:innen haben.

Zeit, die Unternehmen beim Recruiten mit KI-Technologien sparen, können sie für andere wichtige Aufgaben verwenden, wie z.B. für persönliche Gespräche mit den Kandidat:innen oder strategische Recruiting-Projekte. Denn auch wenn es viele smarte Technologien gibt, die KI-basiert neue Talente finden, werden sie in Zukunft niemals Mitarbeiter:innen einstellen. Das wird immer die Aufgabe der Recruiterin und des Recruiters bleiben. Personaler:innen müssen daher nicht bangen, dass KI oder andere Technologien ihren Job eines Tages ersetzen. Im Gegenteil, sie werden ihnen die Arbeit erleichtern und Zeit und Budget für andere wichtige Aufgaben frei machen. Ich sehe fünf wichtige Gründe, weshalb sich Recruiter:innen auf Ihre Zukunft freuen können – vorausgesetzt, sie geben KI-Technologien eine Chance und nutzen die neuen Möglichkeiten, die sich dadurch ergeben:

1. Sie werden mehr Talente als je zuvor zur Auswahl haben

Digitale Tools können KI-basiert objektive Daten für bessere Prognosen zur Eignung und zum Potenzial eines Kandidaten verarbeiten. Das bedeutet, sie finden schneller passende Kandidat:innen als das vielleicht durch Active Sourcing oder einen Headhunter möglich ist. Denn das Ganze läuft vollautomatisch ab und suchende Unternehmen erhalten in Echtzeit einen passenden Kandidat:innen-Pool. So aktiviert z.B. das KI-Tool flynne über Online-Marketing-Kampagnen potenzielle Talente über eine emotionale Ansprache an digitalen Touchpoints via Displaybanner oder native Artikel und lädt sie zu einer digitalen Kompetenzreise ein. Darin können die Teilnehmer:innen ihr eigenes Potenzial testen, Job-relevante Fragen beantworten und sie erhalten zugleich wichtige Informationen über die Branche. Auch werden ihnen darüber mögliche Perspektiven aufgezeigt. Die Ergebnisse der Kompetenzreise werden mit einer eigens dafür entwickelten KI mit der KandidatenPersona gematcht.

2. Sie werden weniger Zeit in die Suche investieren und mehr Zeit für Gespräche haben

Wer dem KI-Tool die automatische Vorauswahl von Talenten überlässt, der kann sich zukünftig viel mehr auf die persönlichen Gespräche konzentrieren. Denn ein KI-Tool erfasst in der Regel alle fachlichen Skills und matched sie mit dem Jobprofil. Das KI-Tool flynne schafft es sogar, wichtige Soft Skills im Vorfeld herauszufinden und auszuwerten. Erfordert eine Position zum Beispiel, dass eine Kandidatin oder ein Kandidat besonders anpassungsfähig ist oder ein besonderes Feingefühl im Umgang mit anderen Menschen benötigt, kann das Tool diese Eigenschaften entsprechend gewichten. Die Ergebnisse werden anschließend in Echtzeit vollautomatisch ausgewertet und den Recruiter:innen über das Tool zur Verfügung gestellt. Sie brauchen die Bewerbenden dann nur noch zu kontaktieren, was auch automatisch über das Tool erfolgen kann. Das alles spart bis zu 85 Prozent Zeit, die Recruiter:innen in persönliche Gespräche mit den Kandidat:innen investieren, in den Austausch mit den Hiring Managern oder in die Planung eines effektiven Onboardings können.

3. Sie werden offene Stellen viel schneller besetzen

In vielen Branchen, wie z.B. in der IT oder in digitalen Berufen, werben viele Unternehmen gleichzeitig um dieselben Fachkräfte. Wer KI eine Chance gibt und entsprechend programmierte Tools zur Vorauswahl von Kandidat:innen einsetzt, der wird viel schneller passende Talente finden, weil KI so programmiert werden kann, dass sie auch außerhalb der Branche effizient nach neuen Mitarbeitenden sucht. Wir haben z.B. festgestellt, dass jede zweite Person, die die flynne Kompetenzreise beginnt, am Ende des Prozesses tatsächlich auch für ein Vorstellungsgespräch zur Verfügung steht.

4. Sie werden jede Menge Kosten sparen

Müssen wichtige Stellen schnell besetzt werden, investieren Recruiter häufig in teure Maßnahmen, wie z.B. Headhunting oder Active Sourcing und sie schalten hochpreisige Anzeigen. Das alles treibt die Kosten oftmals massiv in die Höhe und ist dennoch keine Garantie für einen schnellen Erfolg. Mit digitalem KI-basierten Recruiting können Unternehmen hingegen kontinuierlich und vollautomatisch nach passenden Fachkräften suchen und bauen einen Talentpool auf, der ihnen einen schnellen Zugriff auf potentielle neue Mitarbeiter:innen ermöglicht. Das spart in der Summe Kosten bis zu 80 Prozent im Vergleich zu anderen Recruiting-Methoden.

5. Sie werden mehr Diversity in der Mitarbeiterstruktur schaffen

Wer beim Recruiting auf KI-Technologien setzt, wird auch von weiteren Vorteilen profitieren: Menschen, die darüber am Bewerbungsprozess teilnehmen, werden ohne Voreingenommenheit, die wir manchmal unterbewusst gegenüber einer Herkunft oder eines Werdeganges haben, bewertet. Das ist KI einfach besser als wir, denn sie wählt passende Talente nach Algorithmen aus. Darüber erhalten Unternehmen in kurzer Zeit einen Pool an ganz unterschiedlichen Kandidat:innen, die dazu beitragen, die Mitarbeiterstruktur diversity-gerechter zu gestalten.

ABER: Keine KI-Technologie der Welt wird jemals die Recruiterin oder den Recruiter ersetzen!

Es lohnt sich also, optimistisch in die Zukunft zu blicken. Denn unsere Arbeitswelt wird aufgrund des enormen Digitalisierungsschubs der letzten Monate viele neue Chancen bieten und dabei auch das Berufsbild der Recruiterin und des Recruiters verändern. Doch so sehr uns Technologien auch beim Recruiting helfen können, werden sie uns in unserer Arbeit nur dabei unterstützen, Zeit einzusparen und uns als Entscheidungshilfe dienen. Denn ob wir am Ende mit jemandem zusammenarbeiten möchten oder nicht, entscheiden wir Menschen selbst. Das wird keine KI der Welt jemals übernehmen. 

Morten Babakhani, CEO und Gründer
Morten Babakhani
CEO und Gründer, Brandmonks GmbH

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