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Glühbirne

Unternehmen lechzen nach Innovationen, um ihren Erfolg langfristig zu sichern. Die Grundlage dafür sind frische Ideen, die weiterentwickelt und zügig umgesetzt werden. Wie Unternehmen die passenden Rahmenbedingungen dafür schaffen, erklärt NTT Ltd.

Die besten Ideen kommen in der Regel von den eigenen Mitarbeitern. Diese kennen die internen Strukturen und Prozesse ebenso wie die eigenen Produkte und sind nah an Kunden und Partnern. Fast nebenbei fallen ihnen dadurch Verbesserungspotenziale auf – man muss sie nur fragen und ihnen zuhören. Wenn Unternehmen das tun, erschließen sie ein schier unerschöpfliches Reservoir an Ideen. Damit diese Quelle nicht aufhört zu sprudeln und aus den vielen Ideen tatsächlich Innovationen hervorgehen, sollten Unternehmen einige Maßnahmen ergreifen. Nach Erfahrung von NTT, das Innovationen intern gezielt fördert und vorantreibt, sind die wichtigsten:

  • Keine Idee direkt ablehnen: Nicht jede Idee mag auf den ersten Blick genial erscheinen, doch oft ergeben sich neue Facetten, wenn die Idee hinterfragt, diskutiert und weiterentwickelt wird. Unternehmen sollten daher jeden Vorschlag wertschätzen und das Engagement der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters würdigen – selbst Ideen, die letztendlich nicht umgesetzt werden, haben Anerkennung und vielleicht eine kleine Belohnung verdient. Oft lassen sich Ideen zudem nicht sofort verwirklichen, weil Ressourcen wie Zeit und Geld fehlen, bestimmte technische Voraussetzungen noch nicht erfüllt sind oder es momentan schlicht keinen Bedarf gibt. Diese Ideen gehören in einen Innovationskatalog, damit sie nicht verloren gehen und später, wenn die Zeit für sie reif ist, realisiert werden können.
     
  • Ein innovationsfreundliches Klima schaffen: Die größte Herausforderung für Unternehmen, die Innovationen stärker vorantreiben wollen, ist meist der Wandel in der Firmenkultur. Damit kreative Ideen gedeihen und Mitarbeiter diese auch äußern, sollten Unternehmen bis hinauf zum Top-Management Veränderungsbereitschaft zeigen. Sie müssen wirklich wollen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alle Strukturen, Prozesse und Produkte hinterfragen und ihre Meinung äußern, und sie müssen Freiräume schaffen, weil permanent überlastete und unter Druck stehende Mitarbeiter schlicht nicht kreativ sind. Überdies ist eine diverse Belegschaft eine gute Grundlage für Ideen: Teams mit Frauen und Männern verschiedenen Alters, unterschiedlicher Herkunft und beruflicher Hintergründe bringen erfahrungsgemäß mehr und bessere Ideen hervor als sehr uniforme Teams, weil Vielfalt Kreativität fördert.
     
  • Bei der Verwirklichung unterstützen: Damit Mitarbeiter mit ihren Ideen nicht allein dastehen, sollten Unternehmen ihnen erfahrene Kollegen zur Seite stellen, die schon Innovationsprojekte umgesetzt haben. Diese helfen, die Ideen weiterzuentwickeln und den konkreten Nutzen für das Unternehmen herauszuarbeiten, aber auch den Ressourcenbedarf für die Umsetzung zu bestimmen und die Machbarkeit einzuschätzen – einen Mitarbeiter allein kann das schnell überfordern. Außerdem können solche „Innovation Buddies“ dabei unterstützen, eine Idee vor Entscheidungsträgern zu präsentieren, denn nicht jeder steht gerne im Rampenlicht oder ist von Haus aus ein Präsentationstalent. Geht es dann an die Umsetzung, müssen Unternehmen zudem finanzielle, technische und personelle Ressourcen bereitstellen.
     
  • Sichtbarkeit für Ideen schaffen: Ideen und die daraus hervorgehenden Innovationen müssen im Unternehmen wahrgenommen werden, um Vertrauen in die neuen Initiativen aufzubauen und Kollegen zum Mitmachen anzuspornen. Sprechen Unternehmen auf ihren Events über konkrete Projekte oder stellen sie auf einer Plattform im Intranet oder in internen Newslettern vor, sehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass Ideen erwünscht sind und mit dem Engagement keine Nachteile einhergehen – die Beteiligung steigt. Darüber hinaus können spezielle Veranstaltungen wie Ideenwettbewerbe und Hackathons für mehr Aufmerksamkeit sorgen und gleichzeitig viele frische Ideen generieren.
     
  • Strukturierte Prozesse etablieren: Mit klaren Zuständigkeiten und Abläufen stellen Unternehmen sicher, dass kreative Ideen aufgegriffen werden und nicht versanden. Schließlich geht es nicht darum, nur einmalig Verbesserungsvorschläge zusammenzutragen und daraus Projekte zu generieren – vielmehr soll die Ideenfindung und Ideenumsetzung kontinuierlich stattfinden und fest im Unternehmen verankert werden. Notwendig sind dafür Ansprechpartner für die Mitarbeiter, die Kontakte herstellen, bei der Ausarbeitung von Business Cases helfen und die Umsetzung der Ideen in Innovationsprojekte begleiten sowie Teams und Ressourcen koordinieren. Ebenso benötigen Unternehmen transparente Kriterien, um Ideen hinsichtlich Nutzen, Umsetzungsaufwand und Machbarkeit zu bewerten. Agile Tools und Methoden erleichtern es ihnen, schnell zu entscheiden und lohnenswerte Projekte zeitnah zu verwirklichen.

„Viele gute Ideen entstehen im Arbeitsalltag. Wenn Unternehmen diese Ideen nicht sammeln, bewerten und umsetzen, verschenken sie ein enormes Potenzial“, sagt Sylvia List, Vice President Go‑to‑Market & Innovations bei NTT Ltd. „Ermuntern Unternehmen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv, sich mit Ideen einzubringen und in Innovationsprojekten zu engagieren, schaffen sie nicht nur die Grundlage für bessere Abläufe, Produkte und Services. Indem sie Betroffene zu Beteiligten machen, erhöhen sie auch die Mitarbeiterzufriedenheit und -motivation.“ 

www.hello.global.ntt
 


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