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IT-Landschaften

Die Auswirkungen der Pandemie haben eine neue Arbeitswelt geschaffen. Nach über einem Jahr Homeoffice für ganze Belegschaften wird sich die Uhr nicht mehr auf eine vollständige Präsenz in Büros zurückdrehen lassen. Dieser Wandel hat auch substanzielle Folgen für das IT-Management und bereitet den Weg für neue Formen der Automatisierung.

In der Vergangenheit wurden IT-Infrastrukturen in Unternehmen von innen nach außen aufgebaut. Dieses Architekturmodell läuft aus, denn von nun an werden die IT-Landschaften sowohl für den Unternehmensstandort als auch für entfernte Arbeitsplätze konzipiert. Im Mittelpunkt steht dabei, den Zugriff von Anwendern und Geräten ortsübergreifend jederzeit beobachten und steuern zu können.

Anforderungen an moderne IT-Landschaften

Zwei grundlegende Anforderungen sind bei der Umgestaltung auf die neuen Remote-Arbeitsumgebung zu lösen:

  1. Vorrangig gilt es, eine höchstmögliche Produktivität und Nutzererfahrung der Belegschaft zu garantieren.
  2. Die zweite Herausforderung besteht darin, Sicherheit in einem komplexen Geflecht aus verteilten Infrastruktur-Komponenten zu gewährleisten. Denn Remote- Arbeit hat zu einem enormen Anstieg der Anzahl von Edge- und IoT-Geräten geführt, die von IT- und Sicherheitsteams verwaltet werden müssen.

Viele Unternehmen werden in den kommenden Monaten ihre IT weiter optimieren müssen, um sicher zu stellen, dass nur vertrauenswürdige Benutzer und Geräte auf Unternehmensressourcen zugreifen. Ob vor Ort oder in der Cloud: Die Sicherheit kann nicht länger davon abhängen, wo man physisch arbeitet oder mit welchem Netzwerk ein Mitarbeiter verbunden ist. Der mobile Zugriff auf Ressourcen steht dabei im Zentrum dieser Optimierung, denn Smartphones und Tablets sind heute das primäre Arbeitsmittel. Und viele Mitarbeiter haben mehr als eines davon.

Everywhere Workplace in vier Schritten

Dieser Paradigmenwechsel lässt sich nur durch moderne Automatisierungsansätze lösen, die autonome Prozesse auf Basis von künstlicher Intelligenz unterstützen. Das Konzept der „Hyper-Automatisierung“ basiert auf der Kombination unterschiedlicher Tools für maschinelles Lernen, vorbereitete Workflows und Automatisierung. IT-Organisationen setzen damit eine Infrastruktur auf, in der alle Systeme die eigene Funktionsfähigkeit kontinuierlich und autonom sicherstellen. Sie nutzen dazu Mechanismen wie vorausschauende Fehlererkennung und Deep-Learning. Hyper-Automatisierung verändert damit letztlich das IT-Management von reaktiv zu autonom. Ziel ist es, eine Umgebung zu schaffen, in der Geräte sich selbst verwalten und sichern, ohne dass ein Support-Spezialist oder ein Benutzer eingreifen muss.

Zwei grundlegende Anforderungen sind bei der Umgestaltung auf die neuen Remote-Arbeitsumgebung zu lösen. Eine höchstmögliche Produktivität der Belegschaft und Sicherheit in einem komplexen Geflecht aus verteilten Infrastruktur-Komponenten. Peter Machat, Vice President EMEA Central, Ivanti

Der Übergang zum Everywhere Workplace wird von modernen Automatisierungsplattformen in vier Schritten unterstützt.

1. Erkennen

Im ersten Schritt gilt es, sich einen genauen Überblick über vorhandene IT-Assets zu verschaffen. Dazu gehören Endgeräte mit zugehörigen Softwarelösungen und Peripheriegeräten. Ein automatisiertes und kontinuierliches Discovery legt den Kontext der Geräte offen. Basierend auf diesem Verständnis kann die IT die richtigen Berechtigungskonzepte und Managementrichtlinien zur richtigen Zeit anwenden.

2. Management

Da immer mehr Geräte außerhalb von Unternehmensnetzwerken eingesetzt werden, ist genau dieser Kontext entscheidend. Dazu gehören beispielsweise Kenntnisse zum jeweiligen Gerätetyp, dessen Interaktion mit der Infrastruktur, zu seinem Standort sowie zu allen Patches und aufgespielten Updates. Sie sind der Schlüssel für ein umfassendes Management und die Aufrechterhaltung des Gerätezustands.

3. Absicherung

Der nächste Schritt besteht darin, alle Endgeräte und Ressourcen, auf die Mitarbeiter zugreifen, abzusichern. Eine remote Arbeitsumgebung legt veraltete Sicherheitsmaßnahmen wie etwa Passwörter endgültig ad acta. An ihre Stelle treten robuste Sicherheitstools wie biometrische Authentifizierungstechnologien und Multi-Faktor-Authentifizierung auf allen mobilen Endgeräten. Eine Mobile Threat Defense (MTD)-Lösung schützt Geräte außerdem vor Phishing-, Netzwerk- und Anwendungsangriffen. Basis dafür ist eine leistungsstarke Kombination aus maschinellem Lernen auf dem Gerät und Back-End-Richtlinienkontrollen für das Unified Endpoint Management.

4. Services

Daran schließen sich alle Back-End-Prozesse an, die Dienste für die Belegschaft bereitstellen. Unternehmen müssen dazu automatisierte Anwendungen und Abläufe implementieren, die sich stetig an die Bedürfnisse der Nutzer anpassen. Denn diese Services steuern nahezu alle IT-bezogenen Unternehmensprozesse: von den täglichen Anfragen an das IT-Servicemanagement bis hin zur Überprüfung von Urlaubszeiten oder Sozialleistungen. Anwendungen, die durch schlechtes Schnittstellendesign oder komplexe, unzusammenhängende Prozesse eher behindern, können sowohl die Produktivität als auch die Arbeitseinstellung beeinträchtigen.

Hyper-Automatisierung ist der Schlüssel

Bei der Ausgestaltung des Everywhere Workplaces ist der entschiedende Pfeiler die Automatisierung. Mit einer spezifischen Hyper-Automatisierungsplattform wie Ivanti Neurons können Unternehmen den exponentiell wachsenden IT-Anforderungen gerecht werden, indem sie Probleme automatisiert erkennen und autonom begegnen. Diese Automatisierung geht dabei über die Sicherung und Funktionserhaltung der IT-Systeme hinaus. Indem Plattformen die sich wiederholenden, manuellen Aufgaben übernehmen, erhalten die Mitarbeiter mehr Zeit für die strategische Weiterentwicklung der IT und innovative Lösungskonzepte.

Peter Machat, Vice President EMEA Central
Peter Machat
Vice President EMEA Central, Ivanti

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