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Industrie 4.0Das Industrial Internet of Things (IIoT) und die gestiegenen Kundenerwartungen verändern die Fertigungsindustrie. IFS erläutert die wesentlichen Trends der Branche und welche Anforderungen sich daraus an die Business-Software der Unternehmen ergeben.

Unternehmen integrieren vorhandene IoT-Quellen

Das Industrial Internet of Things nimmt 2017 weiter an Fahrt auf. Aus Kostengründen werden die Produktionsunternehmen aber nicht neue, durchgängig intelligente Maschinen erwerben, sondern stattdessen ihre bereits seit vielen Jahren vorhandenen IoT-Quellen weiterhin einsetzen. In der Regel verfügen viele von ihnen bereits über Maschinen, die Betriebs- und Verbrauchsdaten erzeugen – und diese Daten werden die Unternehmen nun mit Hilfe von speziellen IoT-Cloud-Plattformen integrieren. Sie erlauben es, die großen Datenmengen der Maschinen zu speichern, zu analysieren und in Kennzahlen zu aggregieren, die sich dann wiederum in der Business-Software für effizientere Fertigungs- und Wartungsprozesse nutzen lassen.

Service-orientierte Geschäftsmodelle setzen sich durch

Um die Kundenbindung zu erhöhen und sich weiter gegen die zunehmende Billigkonkurrenz aus Asien zu behaupten, werden viele Fertigungsunternehmen ihre Geschäftsmodelle anpassen. Anstelle von Produkten vertreiben sie künftig verstärkt Services. Maschinenhersteller beispielsweise verkaufen dann keine Maschinen mehr, sondern Maschinenzeiten oder Betriebsergebnisse wie etwa eine bestimmte Anzahl bearbeiteter Werkstücke. Die Grundlage dafür liefert das Industrial Internet of Things. Über das IIoT können die Hersteller die nötigen Daten sammeln, auf ihrer Basis einen verbrauchsabhängigen Preis kalkulieren und die tatsächliche Nutzung ihrer Produkte jederzeit nachvollziehen.

Material- und Ressourcenplanung erfolgt "on demand"

Auch die Kunden von Fertigungsunternehmen erwarten mittlerweile einen hohen Individualisierungsgrad. Genauso einfach, wie sie als Privatperson im Internet ein Auto nach den eigenen Wünschen konfigurieren können, möchten sie dies auch als verantwortliche Disponenten und Einkäufer mit Fertigungsprodukten tun. Diesen Anforderungen können die Unternehmen nur gerecht werden, wenn hinter dynamischen Bestellprozessen auch dynamische Planungsprozesse stehen. Mit der herkömmlichen, auf Vergangenheitswerten basierenden Material- und Ressourcenplanung lässt sich das nicht erreichen. Deshalb werden Fertigungsunternehmen künftig verstärkt flexible Tools einsetzen, die eine Bedarfs-gesteuerte Planung ermöglichen.

"Das Industrial Internet of Things und die gestiegenen Kundenerwartungen stellen Fertigungsunternehmen vor große Herausforderungen", sagt Peter Schulz, Teammanager Presales bei IFS in Erlangen. "Sie benötigen Softwarelösungen, mit denen sich IoT-Daten schnell und unkompliziert operationalisieren lassen. Nur dann sind sie in der Lage, ihre Prozesse kosteneffizient zu optimieren und neue Geschäftsmodelle zu realisieren. Außerdem sind sie auf flexible Planungstools angewiesen, um den steigenden Individualisierungswünschen ihrer Kunden gerecht zu werden."

www.ifsworld.com/de

 

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