"Neue Normalität im Mittelstand"

Was KMU aus der Covid-19-Krise lernen können

Zahlreiche kleine und mittelständischen Unternehmen (KMU) richten als Folge der Covid-19-Krise ihre Unternehmensstrategie neu aus. Dazu zählen vor allem die Digitalisierung der Customer Relations, der Ausbau der Kundenbindung, Kosteneinsparungen und eine Neuausrichtung der beruflichen Mobilität.

Eine Umfrage des Berliner Unternehmens Vimcar zeigt, wie KMU auf die Krise reagiert haben – und was sie daraus lernen können. Eine breite Mehrheit der befragten Mittelständler hält es für eine erfolgreiche Strategie, die „neue Normalität“ zu akzeptieren und sich an die „Post-Corona“-Marktsituation anzupassen. Das ist eines der Ergebnisse einer Umfrage des Berliner B2B-Unternehmens Vimcar.

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Von April bis Juni 2020 hat Vimcar kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) nach Herausforderungen und Learnings aus der Corona-Krise befragt.

Als krisenbedingt ergriffene Maßnahmen, die dauerhaft in die Geschäftsprozesse integriert werden sollen, werden von KMU am häufigsten genannt:

  • Digitalisierung von Geschäftsprozessen,
  • Digitalisierung der Customer Relations,
  • Ausbau von Kundenbindungsstrategien und -programmen, sowie
  • Flexibilisierung von Arbeitsort und -zeit.

„Diejenigen Unternehmen, die nach eigenen Angaben gut bis sehr gut durch die Krise gekommen sind, haben frühzeitig Maßnahmen in den Bereichen Digitalisierung und Kundenkommunikation ergriffen und sich schnell an die neue Situation angepasst“, fasst Vimcar-Geschäftsführer Andreas Schneider zusammen.

Digitalisierung der Customer Journey

Die meisten KMU beobachten bis heute andauernde Veränderungen in der Kundenreise. Der Grund: Der Lockdown im Zuge von Covid-19 und weitreichende politische Maßnahmen (wie das Distanzgebot, das Verbot von Massenveranstaltungen oder die Mundschutz-Pflicht) haben auch das Konsumverhalten der Bundesbürger verändert.

Neben dem Auf- und Ausbau digitaler Bestell- und Einkaufsmöglichkeiten wurden als erfolgreiche Maßnahmen am häufigsten genannt:

  • Ausbau der Social-Media-Präsenz
  • Angebot eines Lieferservices
  • Digitales Standortmarketing (Öffnungszeiten, Postings, Bewertungen bei Apple Maps, Google Maps/ My Business)
  • Verstärkte Nutzung von Messenger-Apps (iMessage, WhatsApp, Facebook Messenger u.a.) und (Video-)Chat in der Kundenberatung

Fokus aufs Kerngeschäft

„Die meisten KMU geben ganz klar die Strategie aus, nicht gewinnbringende Aufgaben zu vermeiden und sich stärker als zuvor auf das Kerngeschäft zu fokussieren“, so Vimcar-Geschäftsführer Andreas Schneider.

Vor dem Hintergrund eines gedämpften Konsumklimas und steigender Arbeitslosenzahlen gewinnen Upselling-Strategien, Kundenbindungsprogramme und proaktive Kundenkommunikation im Mittelstand an Bedeutung. Auch für die Mehrheit der deutschen KMU soll das Thema Kundenbindung zukünftig einen höheren Stellenwert im Unternehmen einnehmen.

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Kostensparen: Weniger Dienstreisen, effizientere Nutzung von Firmenwagen

In Folge von Covid-19 suchen deutsche KMU verstärkt nach (versteckten) Einsparpotenzialen. Für eine Mehrheit der befragten KMU spielt die „berufliche Mobilität“ eine Rolle bei der zukünftigen Entwicklung des Unternehmens. Das umfasst weniger Dienstreisen, eine Verringerung und/ oder bessere Auslastung der Firmenfahrzeuge, die Optimierung von Transport- und Lieferketten, den Ausbau der Elektromobilität sowie Digitalisierung des Fuhrparks.

Gute Nachricht für den Mittelstand: Die Loyalität der Verbraucher, kleine und mittelständische Unternehmen zu unterstützen, ist hoch. Vimcar-Geschäftsführer Andreas Schneider: „Zahlreiche KMU berichten von Neukunden mit der Motivation, dem Unternehmen helfen zu wollen.“

www.vimcar.com

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