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Digitalisierung

Die letzten anderthalb Jahre haben unsere Arbeitswelt digitaler gestaltet. Um Remote Work in der Pandemie zu ermöglichen, mussten Unternehmen oft auf die Schnelle neue Lösungen finden. Viele konnten so deutliche Fortschritte machen und sich zukunftsorientierter positionieren. Doch vor allem KMU sind weiterhin meist nur punktuell digital aufgestellt.

„Unternehmen sollten jetzt die Chance ergreifen und den Schritt zur Digitalisierung machen“, erklärt Markus Schunk, Geschäftsführer der HRworks GmbH. „Denn wer in tradierten Arbeitsstrukturen verharrt, kann bald vom Wettbewerb abgehängt werden. Zudem erwarten Mitarbeitende inzwischen eine digitalere Arbeitsumgebung. Kommen Unternehmen – insbesondere KMUs – diesen Anforderungen nicht nach, entstehen daraus Nachteile bei den Themen Recruiting und Mitarbeiterbindung.“
 

1. Fahrplan aufstellen

Damit eine digitale Transformation gelingt und langfristig nachhaltig ist, braucht es die richtige Strategie. Dazu sollten unter anderem folgende Fragen geklärt werden: Braucht es weiteres Personal mit Digitalerfahrung? Ist eine externe Digitalberatung nützlich, um den Change-Prozess zu begleiten? Welche Ziele erhofft sich das Unternehmen durch mehr Digitalbewusstsein? An welchen Stellen ist das Unternehmen bereits digital aufgestellt, bestehen digitale Silos, die es aufzubrechen gilt, und an welchen Stellschrauben sollte gearbeitet werden?
 

2. Die Geschäftsführung ins Boot holen

Der digitale Wandel kann nur in Abstimmung mit der Geschäftsleitung erfolgen. Schließlich muss sie Budgets für die Modernisierung freigeben und Vorbild sein. Geht die Initiative daher nicht von ihr aus, muss die Geschäftsführung zunächst von den Vorteilen der Maßnahmen überzeugt beziehungsweise zur konkreten Implementierung beraten werden.

 

3. Moderne Unternehmenskultur schaffen

Sind die ersten Schritte umgesetzt, geht es darum die Mitarbeitenden zu involvieren. Denn diese müssen die digitale Transformation mittragen – es bringt nichts, den Abteilungen neue Tools und Arbeitsweisen an die Hand zu geben, wenn diese nicht den Sinn darin erkennen oder damit nicht umgehen können oder wollen. Um ein Unternehmen erfolgreich digital aufzustellen, müssen alle an einem Strang ziehen
 

Digitale Kompetenzen aufbauen

Ausgehend von der HR-Abteilung sollten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschult werden, damit sie Kompetenzen aufbauen können und mögliche Ängste vor der Digitalisierung verlieren. Denn laut einer aktuellen Studie der Münchener Personalberatung Maxmatch zum Thema Fachkräftemangel suchen Recruiter händeringend nach Fachkräften mit digitaler Kompetenz. Die eigenen Mitarbeitenden in Digitalthemen auszubilden, anstatt extern nach Fachkräften zu suchen, bringt daher viele Vorteile – auch bei der Positionierung des Unternehmens gegenüber dem Wettbewerb.


Digitale Infrastruktur etablieren

Der Büroalltag findet heutzutage digital statt, unabhängig davon, ob die Mitarbeitenden im Homeoffice arbeiten oder nicht. Idealerweise können örtlich getrennte Kollegen gemeinsam arbeiten oder Angestellte von zu Hause aus ihren Urlaubsantrag einreichen, die Zeiterfassung nutzen oder ihre Reisekosten abrechnen, ohne dafür in die Niederlassung kommen zu müssen. Damit es aber weder heute noch zukünftig zu Grabenkämpfen zwischen Belegschaft und Geschäftsführung kommt – Mitarbeiter möchten mehr und bessere Technologie, Arbeitgeber möchten Kosten niedrig halten –, ist die Personalabteilung als Bindeglied und Mittler gefragt. Dazu bedarf es auch hier entsprechender Kompetenzen und Tools, damit ausgehend vom Unternehmenskern – der HR – die Digitalisierung ins Unternehmen getragen werden kann.

www.hrworks.de

 


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