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Digitalisierung

COVID-19 hat die weltweite digitale Transformation beschleunigt, laut dem neuesten State of Application Strategy (SOAS) Report1 von F5. Die siebte jährliche Ausgabe dieser Studie basiert auf einer Umfrage unter 1.500 Teilnehmern aus verschiedenen Branchen, Unternehmensgrößen und Positionen.

Demnach müssen Unternehmen vor allem die Konnektivität verbessern, Latenzzeiten reduzieren, Sicherheit gewährleisten und datengesteuerte Erkenntnisse nutzen. Dabei steigt das Interesse an Cloud- und As-a-Service-Lösungen, Edge Computing sowie Technologien für die Sicherheit und Bereitstellung von Anwendungen.

Moderne Apps und KI im Kommen 

Seit dem letztjährigen SOAS Report hat sich die Akzeptanz von KI und maschinellem Lernen auf 56 Prozent mehr als verdreifacht. Damit befinden sich immer mehr Unternehmen in der Spätphase der digitalen Transformation.

57 Prozent der Befragten haben die digitale Expansion in Angriff genommen, ein Anstieg von 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies zeigt einen verstärkten Fokus auf die Automatisierung von Geschäftsprozessen, Orchestrierung und digitale Workflows, um Anwendungen zu integrieren. Dabei modernisieren bereits 77 Prozent interne oder kundenorientierte Apps, das sind 133 Prozent mehr als im Vorjahr. 

Darüber hinaus nutzen zwei Drittel der Befragten mindestens zwei Methoden, um moderne Workloads zu erstellen. Von den Unternehmen mit nur einer Methode sagen 44 Prozent, dass sie moderne Schnittstellen nutzen, entweder über APIs oder Komponenten wie Container. 

Mehr als die Hälfte der Befragten verwendet bereits Infrastruktur als Code. Unternehmen mit diesem Ansatz stellen mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit Anwendungen häufiger bereit. Außerdem ist es viermal wahrscheinlicher, dass sie vollständig automatisierte Anwendungspipelines einsetzen.

Architektur-Trends 

Die große Mehrheit der Unternehmen nutzt weiterhin sowohl traditionelle als auch moderne Anwendungen und Architekturen. Mit 87 Prozent sind das sogar 11 Prozent mehr als 2020. Fast die Hälfte aller Unternehmen – 30 Prozent mehr als im letzten Jahr – verwalten mindestens fünf verschiedene Architekturen.

Für knapp die Hälfte aller Teilnehmer war die Pandemie der Hauptgrund für die häufigere Nutzung von Cloud und SaaS. Mehr als zwei Drittel hosten jetzt zumindest einen Teil ihrer Technologien für die Sicherheit und Bereitstellung ihrer Apps in der Cloud. Gleichzeitig müssen sie die Komplexität bewältigen, die aus der Kombination von SaaS- und Edge-Lösungen, On-Premises- und Multi-Cloud-Umgebungen sowie modernen Anwendungen entsteht. Dabei wurde die SaaS-basierte Sicherheit als wichtigster strategischer Schwerpunkt in den nächsten zwei bis fünf Jahren genannt.

Wachstum am Edge

Nicht weniger als 76 Prozent der Befragten nutzen oder planen Edge-Implementierungen. Die wichtigsten Gründe sind die Verbesserung der Anwendungsleistung und das Sammeln von Daten für Analysen. Darüber hinaus glauben 39 Prozent, dass Edge Computing in den kommenden Jahren strategisch wichtig sein wird. 15 Prozent hosten bereits Technologien für App-Sicherheit und -Bereitstellung am Edge.

Auch hier ist COVID-19 ein Beschleuniger, aufgrund der Verteilung von Arbeitskräften. Mehr als ein Drittel der Unternehmen (42 %) wird in absehbarer Zukunft eine vollständig remote arbeitende Belegschaft unterstützen. Nur 15 Prozent planen, alle Mitarbeiter wieder zurück ins Büro zu holen.

Genügend Daten, aber mangelhafte Auswertung

Mehr als die Hälfte der Befragten verfügen bereits über Tools, die den aktuellen Zustand von Anwendungen bewerten. Doch alarmierende 95 Prozent sagen, dass ihnen wichtige Erkenntnisse aus den bestehenden Monitoring- und Analyselösungen fehlen.

Demnach dienen die gesammelten Daten in erster Linie für die Fehlersuche, gefolgt von frühzeitiger Erkennung von Performance-Problemen. Fast zwei Drittel der Befragten (62 %) messen die Leistung in Form von Antwortzeiten. Weniger als ein Viertel der Unternehmen nutzt sie zum Aufdecken von Performance-Verschlechterungen. Und nur 12 Prozent leiten die Daten an Geschäftsbereiche weiter. 

Mehr als 80 Prozent der Befragten glauben, dass Daten und Telemetrie „sehr wichtig“ für ihre Sicherheit sind, und über die Hälfte freut sich auf die positiven Auswirkungen von KI. Die Teilnehmer nannten außerdem Plattformen, die Big Data und maschinelles Lernen (auch als AIOps bekannt) kombinieren, als den zweitwichtigsten strategischen Trend in den nächsten zwei bis fünf Jahren.

Der vollständige Report lässt sich hier herunterladen.

https://www.f5.com/de_de


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