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IoT BusinessImmer wieder gibt es Innovationen bei Smart Cities, Connected Cars und Wearables. Das Internet der Dinge (IoT) ist die Zukunft und bestimmt, wie wir leben und arbeiten werden.

Trotz seines atemberaubenden Potenzials ist diese Technologie immer noch zu komplex und zu teuer. Was also hält die Zukunft bereit und wie kann ergänzende Technologie die Nutzung des IoTs voranbringen?

IoT bietet neue Geschäftsmöglichkeiten

Das Internet der Dinge wird von einem Mix aus technologischen, politischen und sozialen Faktoren beflügelt, der immer mehr Firmen und Behörden veranlasst, IoT-fähige Lösungen einzuführen. So hat zum Beispiel die Nutzung sozialer Medien und mobiler Technologien die Erwartungen der Verbraucher verändert. Weiter ist ein deutlich breiteres Spektrum an Organisationen aufgrund fallender Preise für Sensoren und Konnektivität- und Rechnerleistung bereit, das IoT zu evaluieren. Geänderte regulatorische Anforderungen in einer ganzen Reihe von Industrien, haben ebenfalls ihren Teil dazu beigetragen, diese Technologie nutzbar zu machen.

Nach Jahren intensiver Kostensenkung suchen nun zahlreiche Branchen – von Finanzdienstleistern bis hin zur verarbeitenden Industrie – nach neuen Wegen, wie sie sich vom Wettbewerb abgrenzen können. Für viele Firmen und Behörden ist das IoT bereits eine Roadmap hin zum optimierten Kundenerlebnis, zu beschleunigtem Wachstum und zu neuen Geschäftsmodellen, mit denen sich die gesellschaftliche Innovation vorantreiben lässt.

Security – ein Risiko

Von den prognostizierten fünf Milliarden Enterprise-Geräten, die es 2020 geben soll, werden nicht unbedingt alle im Internet sichtbar sein, nicht alle werden sensible Daten versenden. Viele werden simple Geräte mit einer einzigen Funktion sein, Lichtsensoren etwa.

Beim IoT geht es darum, die Dinge um uns herum smarter zu machen, jedoch müssen viele Sensoren, besonders die in Anlagen integrierten, in jeder Hinsicht sparsam sein – auch beim Platzbedarf. Das bedeutet häufig eine eingeschränkte Verarbeitungsleistung und Batterielebensdauer; und das wiederum bedeutet, dass viele Sensoren nicht den Endpunktschutz aufbringen, wie wir ihn von komplexeren Geräten wie von einem Laptop kennen.

Mit zunehmender Verbreitung der IoT-Geräte sind diese auch enger mit den zentralen Unternehmenssystemen integriert. Sicherheit muss daher von Anfang an, an erster Stelle stehen. Wie bei anderen IT-Systemen auch sollten Firmen und Behörden regelmäßig Risiken bewerten, angemessene Sicherheitsmaßnahmen ergreifen und diese auf Wirksamkeit testen.

Das Netzwerk als Grundlage der IoT-Zukunft

Wir erwarten künftig eine Welt, in der alle Funktionen über Software definiert werden. Dies wird das IoT entscheidend vorantreiben.

Die heutigen Netzwerke sind aufgrund ihrer Komplexität relativ unbeweglich geworden – verändert man sie, besteht die Gefahr, ihre Funktion zu beeinträchtigen. Software-definierte Netzwerke (SDN) eröffnen die Chance, auf virtualisierter Ebene ausgereiftere, besser koordinierte Dienste zur Verfügung zu stellen. Außerdem verlagern sie die Informationsbeschaffung von der operativen Ebene zurück ins Unternehmen und eröffnen die Chance, unmittelbar auf neue Informationen zu reagieren.

SDN bieten Skalierbarkeit und Geschwindigkeit und vor allem ein tiefergehendes, reichhaltigeres Nutzungserlebnis für Firmen und Behörden. Damit bekommen Unternehmen ausgereiftere Netzwerkmerkmale an die Hand, dazu ein umfassenderes Serviceerlebnis, das mehr operative Effizienz zulässt und darüber hinaus eine kürzere Time-to-Market ermöglicht, indem die Funktionalität auf die Software-Ebene verlagert wird.

Ein leistungsfähiges Netzwerk ist nur der Anfang. In Verbindung mit für Unternehmen geeigneten Cloud- und Security-Lösungen, die durch ein breiteres Spektrum an umfassend vernetzten Smart Devices möglich werden, sind dem Leistungspotenzial des IoT keine Grenzen gesetzt.

Das IoT-Ökosystem hegen und pflegen

Wie wird sich all dies weiterentwickeln? Bei Verizon sind wir dabei, das Internet der Dinge mit dem Ziel zu vereinfachen, seine Marktakzeptanz zu beschleunigen, und zwar für Verbraucher und Unternehmen gleichermaßen, umso mehr Lösungen auf den Markt bringen zu können.

Zum Beispiel haben wir ThingSpace veröffentlicht, eine faszinierende neue IoT-Plattform, mit der Kunden ihre IoT-Installationen und alle damit zusammenhängenden Daten – vom Device über das Netzwerk bis zur Anwendung – durchgängig selbst verwalten können. Weiter ist die Plattform eine Möglichkeit für Partner, um ihre Services zu vermarkten. Noch wichtiger: Sie ist eine Chance für Entwickler, in einer offenen Umgebung Anwendungen zu erstellen. ThingSpace bereitet den Boden für die Einführung integrierter Lösungen und für die rasche Implementierung von IoT-Lösungen durch Unternehmen.

Sobald solche Lösungen eingeführt sind, stellt Verizon auf Wunsch seine Big Data-Engine zur Verfügung und unterstützt darin, mehr Informationen aus bestehenden Daten zu erhalten. Die Plattform ist für enorme Datenmengen ausgelegt und liefert konkret verwertbare Informationen dar, mit denen sich Lösungen und Produkte optimieren lassen.
Bei dem derzeit eher fragmentierten Ansatz scheint klar, dass Anbieter die aktuelle Komplexität des IoT entflechten müssen, damit das IoT in Zukunft erfolgreich ist.

Gewinner werden Organisationen sein, die in allen Bereichen – vom Netzwerk über Geräte und Plattformen bis hin zu Anwendungen – Erfahrung mitbringen und die partnerschaftlich mit ihren Kunden zusammenarbeiten. Sie gehen auf einem höheren Niveau an das Thema IoT heran. Damit vereinfachen sie nicht nur dessen Einführung, sondern stellen auf entscheidende Weise unterstützende Funktionen und Expertise zur Verfügung, die diese neue Technologie braucht, um zu wachsen.

Alexander SchlagerAlexander Schlager, Area Vice President für die DACH Region, Verizon

www.verizonenterprise.com/de

 

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