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Helpful TipsWer Anforderungen frühzeitig visualisiert, senkt Risiken und Kosten der gesamten Entwicklung und beschleunigt die Umsetzung. msg gibt vier Tipps, was dabei zu beachten ist.

Die Digitalisierung fordert schnelle Prozesse und Entwicklungen in immer kürzeren Zyklen. Spezifikationen und das Klären von Anforderungen können jedoch zeitraubend sein. Grafische Prototypen, sogenannte Mockups, sind einfach verständlich und lassen wenig Spielraum für Fehlinterpretationen. Der Kunde sieht frühzeitig, wie sich das System bedienen lässt – er erlebt seine Anforderungen. Ein Mockup schafft nicht nur Verständnis für Erwartungen und Akzeptanz für das zukünftige Ergebnis, sondern regt auch zum Weiterdenken an und legt so die Grundlage für Innovationen. Dabei ist die Erstellung eines Mockups schnell und kostengünstig: hier verbinden sich wenig Aufwand und großer Nutzen.

Mockups sind ein mächtiges Werkzeug für die Erstellung anwenderfreundlicher Software und eine nützliche Ergänzung von traditionellen Requirements-Engineering-Aktivitäten. Sie zeigen Kunden und Dienstleistern, wohin die Reise gehen soll. Mockups dienen nicht nur dazu, Feedback einzuholen, sondern auch neue Anforderungen wie Basis- und Begeisterungsfaktoren zu finden. Bei automatischen Prozessen, komplexen Berechnungen und der Architektur kann es jedoch schwierig werden. Die folgenden vier Tipps zeigen, worauf es ankommt.

#1 Stakeholder mitnehmen

Von Anfang an sollten die Rahmenbedingungen der Entwicklung, die Zielgruppe des Systems sowie alle Qualitätsanforderungen abgeklärt werden. Die Erwartungen des Kunden genau wie das Vorgehen müssen zu Beginn abgestimmt und zu visualisierende Szenarien definiert werden – ohne diese Informationen kann es kein Mockup geben.

#2 Auf das Wesentliche fokussieren

Noch bevor es richtig losgeht, müssen die Mockups beschränkt werden. Es geht nicht darum, jedes Detail abzubilden. Das fachliche Objektmodell hilft bei der Fokussierung: Zu einem Zeitpunkt nur einen Aspekt bearbeiten. Ebenso sollten ausschließlich risikoreiche und wichtige Szenarien simuliert werden. So wird der optimale Kosten-Nutzen-Effekt erreicht.

#3 Ideen einfach visualisieren

Nicht umsonst heißt es, dass Ideen erst beim Zeichnen Form annehmen. Für die ersten Schritte eines Mockups sind daher Whiteboards und Zeichnungen auf Papier das beste Mittel, um verschiedene Konzepte zu visualisieren. Im zweiten Schritt kommen meist mit Hilfe von spezieller Software erstellte Grafiken und Simulationen hinzu. Doch auch hier empfiehlt sich der Low-Fidelity-Ansatz: „Über Buttonfarben wird nicht diskutiert“.

#4 Schnelle, gemeinsame Ergebnisse erzielen

Im Durchschnitt braucht man drei Iterationen von Simulation und Feedback, bis Kunde und Dienstleister einen Konsens erreichen. Für fortgeschrittene Mockups, die auch beim Feedback der Endnutzer sehr hilfreich sein können, müssen weitere Schleifen eingerechnet werden. Die Weiterentwicklung des Mockups geht jedoch sehr schnell. Oft können schon am nächsten Tag die überarbeitete Version besprochen oder die Überarbeitungen sogar direkt gemeinsam eingearbeitet werden. Die fertige Simulation ist in jedem Fall ein gutes Ergebnisprotokoll und kann als Spezifikationsdokument dienen oder es ergänzen – der Aufwand lohnt sich also.

„Mit Hilfe von Mockups können wir in sehr kurzer Zeit eine Vision einer Systemfunktionalität schaffen, die auch leicht angepasst werden kann“, erklärt Cornelia Seraphin, Expertin für Anforderungsmanagement bei msg. „Damit ist es einfacher, Anforderungen und Erwartungen zu klären, was das Risiko von Missverständnissen und dadurch entstehenden Folgekosten in Entwicklungsprojekten deutlich senkt. Zudem sind Spezifikationen auf Basis von Mockups fachlich präziser und führen bei der Aufwandsschätzung zu einer deutlich geringeren Streuung, als andere Verfahren. Das hat beispielsweise unser Vorstand Dr. Stephan Frohnhoff in einer Feldstudie nachgewiesen.“

www.msggroup.com
 

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