Hybride Microsoft-Strategien

Erneute Preisanpassungen bei Microsoft

Lange galt die Richtung als vorgegeben: möglichst viele Systeme in die Cloud verlagern, lokale Infrastrukturen abbauen, alles aus einer Hand beziehen. Doch viele Unternehmen bewerten diese Strategie inzwischen neu. Nicht weil Cloud-Dienste ihre Vorteile verloren hätten, sondern weil Kosten, Datenhoheit und langfristige Planbarkeit wieder stärker in den Fokus rücken.

Relevante Fragen stellen

Bei VENDOSOFT, einem Microsoft Solutions Partner mit Schwerpunkt auf kostenoptimierten Lizenzierungen, stand nie die Frage im Vordergrund: Cloud oder On-Premises? VENDOSOFT versteht sich vielmehr als Trusted Advisor, der Unternehmen dabei unterstützt, die Kontrolle über Kosten, Daten und IT-Strategien zu behalten. Deshalb beginnt Beratung mit Fragen wie diesen: Welche Herausforderungen bestehen aktuell und wohin soll der zukünftige Weg führen? Welche Anwendungen werden dazu tatsächlich benötigt? Welche Daten müssen zwingend in der Cloud verfügbar sein? Wo entstehen unnötige Kosten? Welche Anforderungen bestehen hinsichtlich Datenschutz, Compliance und Verfügbarkeit? Drei Kundenbeispiele zeigen, wie daraus hybride IT-Modelle entstehen, die Unternehmen in vieler Hinsicht unabhängiger machen.

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Nicht jede Office-Nutzung rechtfertigt ein Abonnement

Jede Microsoft-Landschaft ist anders gewachsen, jede Lizenzsituation individuell. Das zeigt sich selbst bei einer Standardlösung wie Office. Ein produzierendes Unternehmen mit 375 Office-Anwendern erbat bei VENDOSOFT ein Vergleichsangebot zum bestehenden Cloud-MPSAVertrag. Lizenzberaterin Joyce Studier wollte wissen, wofür das Programm in dem Betrieb gebraucht wurde und regte eine Mitarbeiterbefragung an. Die ergab: Nur wenige Mitarbeitende verwenden Word, Excel oder PowerPoint; die meisten nutzen Office für den E-Mail-Verkehr. Der Mehrwert der Cloud-Funktionen stand also in keinem Verhältnis zu den laufenden Kosten.

Statt des teuren Abomodells empfahl Joyce Studier daher Office-2024-LTSC-Lizenzen, die VENDOSOFT als Gebrauchtsoftware anbietet. Eine Investition, die sich auf einmalig 74.000 Euro belief – gegenüber jährlich wiederkehrenden Cloud-Kosten in Höhe von 150.000 Euro.

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Wenn Datenmengen Cloudkosten sprengen

Hohe Einsparungen erzielt auch ihr Kollege, Fabian Gerum, für seine Kunden. Ein Ingenieurbüro aus Süddeutschland plante, wesentliche Bereiche seiner IT in die Cloud zu verlagern. Allerdings verwaltet das Unternehmen mehr als 90 Terabyte an Projekt- und Archivdaten, Tendenz steigend. Gemeinsam mit VENDOSOFT wurde analysiert, welche Daten jederzeit mobil verfügbar sein müssen und welche lokal wirtschaftlicher betrieben werden können. Das Ergebnis ist eine hybride Infrastruktur mit Microsoft 365, Teams und SharePoint für die Kollaboration – und lokalen Servern für Datenhaltung und Datenbanken. Der wirtschaftliche Effekt ist erheblich: Allein bei der Archivierung spart das Unternehmen jährlich rund 430.000 Euro gegenüber einer vollständigen Cloud-Lösung. Gleichzeitig bleiben zentrale Daten auch bei Internet- oder Cloud-Ausfällen verfügbar.

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Lizenzmanagement ist ein wichtiger Schlüssel zu langfristiger Handlungsfähigkeit – technologisch wirtschaftlich und in Fragen der Datenhoheit.

Joyce Studier, VENDOSOFT GmbH

Hybrid bedeutet mehr als Microsoft

„Hybrid bedeutet heute nicht automatisch Microsoft-only“, betont Joyce Studier. Für immer mehr mittelständische Unternehmen prüft das Unternehmen ergänzende Plattformen – auch, um dem Wunsch nachzukommen, die Abhängigkeit von Microsoft zu reduzieren. Ein von ihr betreuter Industriebetrieb kombiniert beispielsweise Linux-Server, virtualisierte Windows-Systeme, Microsoft 365 und lokale Datenspeicher. Ergänzend kommt inzwischen Nextcloud zum Einsatz. Das Ziel ist nicht der vollständige Ersatz bestehender Microsoft-Lösungen. Vielmehr geht es darum, die jeweils sinnvollste Technologie für den jeweiligen Einsatzzweck auszuwählen. Willkommener Nebeneffekt ist eine höhere Resilienz gegenüber den ständigen Preisanpassungen für Microsoft-Cloud-Dienste, die für den Betrieb immer mehr zu einem Investitionshemmnis wurden.

Wirtschaftliche Freiheit

Moderne IT-Strategien werden wieder pragmatischer geplant. Unternehmen suchen dabei weder den vollständigen Rückzug aus der Cloud noch die maximale Migration aller Systeme. Gefragt sind Architekturen, die Wirtschaftlichkeit, technische Anforderungen und Datensouveränität in Einklang bringen. Genau hier liegt die Stärke der hybriden Modelle, zu denen der Anbieter rät. Sie schaffen Flexibilität, reduzieren unnötige Kosten und geben Unternehmen ihre langfristige Handlungsfreiheit zurück: Wer nicht jede Anwendung automatisch in die Cloud verlagert, macht sich unabhängiger von Preisentwicklungen, Lizenzänderungen und den technologischen Vorgaben einzelner Anbieter.

Joyce

Studier

Lizenzberaterin

VENDOSOFT GmbH

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